World Meeting

Gerade eben habe ich mein Berichtsheft von letzter Woche geschrieben. Also ich kann nur so viel sagen, ich habe etwas über den vorgegebenen Rahmen geschrieben (Zur Info: Das Berichtsheft ist eine von der IHK vorgegebenes Formular, das man nach ganz bestimmten Kriterien ausfüllen muss. Das ist eine DinA 4 Seite die in 3 Teile aufgeteilt ist:

  • Betriebliche Tätigkeit (Also alles was man macht)
  • Themen der Unterweisungen, Lehrgespräche, des betrieblichen Unterrichts und außerbetrieblichen Schulungsveranstaltungen
  • Berufsschule (Themen des Unterrichts in den einzelnen Fächern)
  • )

    Und ich hätte meine Tätigkeiten von letzter Woche in den ersten Block schreiben sollen, aber das hat ja vorne und hinten nicht gereicht. Deswegen habe ich auch noch im 2. und 3. Block wietergeschrieben.

    Dann erzähle ich euch jetzt auch mal warum und was ich letzte Woche alles gemacht habe:

    Wir hatten hier großes World Meeting das ist ein “Treffen” aller Geschäftsführer der ganzen Welt, von allen Ländern, wo Festo vertreten ist. Insgesamt waren es dann um die 90 Personen.
    Meine ABB und auch ich hatten die letzten Wochen viel mit der Planung von diesem Event zu tun. Denn alles sollte natürlich perfekt sein!
    Da mussten Hotelreservierungen, Raumbuchungen, Bustransporte, Bewirtung, der ganze Ablauf geplant werden. Jedes einzelne Detail muss gut durchdacht sein. Zum Beispiel würde man nie denken, dass es so viel Arbeit macht, einen großen Besprechungsraum für alle Teilnehmer vorzubereiten. Doch tut es!
    Da ist zuerst einmal die Sitzordnung, wie sollen die Tische und Stühle stehen?
    Dann musste schon lange im Vorfeld abgeklärt werden wieviele Stifte und Blöcke man für alle braucht, da diese ja erst noch bestellt und geliefert werden mussten.
    Dann muss man abkären wieviele Metaplankarten jeder Teilnehmer evtl. brauchen könnte, diese muss man dann ja auch ungefähr abzählen und evtl. nachbestellen.

    Die Krönung kommt dann noch: Einen Tag vor Beginn des ” World Meetings” müssen dann alle Materialien in die Academy (gleiches Gebäude wie Ausbildungszentrum) gebracht werden. Dann muss alles hoch getragen werden (so ein Getrage!) und anschließend haben wir alles auf den Tischen verteilt und noch den Raum gerichtet. Also Pinnwände mit vorbereiteten Überschriften aufgestellt, geschaut ob auch alles da ist, wie Beamer, Tageslichtprojektor, genügend Stühle, ….

    Soviel nur zur Vorbereitung eines Besprechungsraums!

    Das Programm lief dann so ab, dass wir am Donnerstag alle Teilnehmer in ihrem Hotel abgeholt haben und jedem sein Namensschild gegeben haben. Mit dem (natürlich lange im Vorfeld gebuchten) Bus ging es dann in die Academy wo alle in den großen (von uns vorbereiteten) Beprechungsraum durften.
    Dort gab es dann verschiedene Vorträge und Präsentationen und anschließend ging es dann ins TC, wo im Atrium ein Buffet für das Mittagessen aufgestellt war.
    Meine ABB hatte natürlich vorgeplant und dachte sich schon, dass einige ihre Jacken und Taschen ablegen möchten und so arrangierte sie eine Garderobe, welche natürlich von uns Azubis gemacht wurde.
    Nach dem Essen verteilten sich die Teilnehmer in Arbeitsgruppen und gingen in die (von uns vorbereiteten) Besprechungsräume.

    Nach einiger Zeit waren dann auch diese Arbeiten beendet und die Teilnehmer gingen wieder ins Atrium, wo sich jetzt anstatt dem Buffet, verschiedene “Marktplatzstände” befanden (Stände von verschiedenen Abteilungen, welche sich vorstellen)
    Für uns heiß es in dieser Zeit schnell die Besprechungräume der Arbeitsgruppen wieder zu leeren, denn wir hatten dort einige Unterlagen und Materialien wie Beamer, Präsentationskoffer oder Türschilder platziert.
    Für unsere Gäste ging es dann zum Abendessen, welches wieder als Buffet im Atrium bereit stand.
    Als dann alle gespeißt und sich bei den Ständen informiert hatten, kam nocheinmal die heiße Phase für die Garderobe! Der Bus in Richtung Hotel wartete schon und jeder wollte Mantel und Tasche wieder haben. Natürlich hat alles reibungslos geklappt und jeder hat sich brav in der Schlange angestellt und jeder hat auch seine Tasche wiederbekommen.

    Dann heiß es für uns Feierabend! Füße hochlegen und schlafen, denn der nächste Tag war nicht weniger anstrengend!
    Wieder organisierten wir den Transfer der Gäste in die Academy und brachten sie dort in den großen Besprechungsraum (natürlich vorbereitet). Für die Pausen haben wir einen Pausengong und verschiedene Snacks organisiert.
    Ich habe in dieser Zeit im TC wieder jeden Beamer in seine Abteilung gebracht, die Präsentationskoffer aus den Arbeitsgruppen wieder zurückgebracht und ein paar notwendige Kleinigkeiten erledigt.
    Am Freitag Mittag war ich dann froh, dass alles rum war!

    Trotzdem: Es hat mir alles wirklich riesengroßen Spaß gemacht, auch wenn es anstrengend war.

    Das wars jetzt mit World Meeting, ok der Text ist heute etwas länger geworden, aber ich hoffe ihr habt es gut überstanden.

    Ich habe mein Wochenende genossen und bin gestern wieder (fast) topfit in die Woche gestartet.

    Viele Grüße Nadine

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