Gastbeitrag von Helena Jungblut (BA Studentin Wirtschaftsingenieurwesen)

So war es in Russland –
ein Kurzbericht über den Praxiseinsatz in Festo Gesellschaft Moskau (KW 18-25)

Das liegt zwar schon einige Zeit zurück, aber die Erinnerungen sind immer noch frisch wie von gestern.
Der Aufenthalt in Russland bei Festo Gesellschaft in Moskau war sehr interessant, spannend und turbulent. Allein die Tatsache, dass sieben Wochen wie im Flug vergangen sind, bestätigt dies ohne Zweifel.

Während dieser Zeit hatte ich viel zu tun – die Arbeit ist mir nicht ausgegangen. Nach der kurzen Vorstellungsrunde der Festo Gesellschaft in Moskau, bei der mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt sind, ging es an die Arbeit. Ich habe gleichzeitig an mehreren Projekten gearbeitet, was für mich die Arbeit dort sehr abwechslungsreich und interessant machte. An erster Stelle kam für mich die Praxisarbeit, die ich relativ schnell verfassen konnte – dank der kräftigen Unterstützung von Kollegen dort. Dann habe ich die mitgebrachte Aufgabe aus meiner Versetzungseinheit im Hauptquartier bearbeitet – sicherheitsgerichtete Pneumatik in Russland. Das Kennenlernen der Geschäftsabläufe bei Festo Russland sollte auch nicht zu kurz kommen, und so habe ich mir jede Abteilung näher anschauen können. Ich konnte relativ selbstständig arbeiten und entscheiden, welche Arbeit ich als nächstes erledigen will.

Ich habe viele gute und wertvolle Kontakte knüpfen können – mit Kollegen, die langjährige Erfahrung haben, und mit jungen, frisch ausstudierten Kollegen.

Auf dem Programm standen außer der Arbeit im Büro auch Besichtigung einer Maschinenbaumesse, auf der auch ein Festo Stand aufgebaut wurde, und einige Kundenbesuche mit einem erfahrenen Fachberater.

Die lebendige Arbeit hat die nicht weniger lebendige und interessante Freizeit ergänzt. Theaterbesuche, lange Spaziergänge, Schaschlik auf Datscha in der Natur, diverse Ausflüge, lange Abende und Nächte – das alles hat die sieben Wochen umso schneller vorbei gehen lassen.

Nun kommt es mir alles wie in einem Traum vor. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, bin sehr schnell auf dieselbe Wellenlänge mit den Menschen dort gekommen und habe mich mit ihnen gut verstanden.

Das war eine super Chance und Erfahrung für mich, als eine Berufsakademie-Studentin mit russischen Sprachkenntnissen, zur Festo Gesellschaft nach Russland zu reisen, sie kennen zu lernen und dort zu arbeiten. Die wertvollen persönlichen Kontakte, die mit Kollegen dort entstanden sind, pflege ich sehr gerne weiter. Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und diese Kontakte.

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3 Antworten zu “Gastbeitrag von Helena Jungblut (BA Studentin Wirtschaftsingenieurwesen)”

  1. jeannine sagt:

    Hallo
    na das war ja sehr aufregend für dich! Und Interessant zu lesen DANKE

  2. Steffen sagt:

    Das kann ich mir vorstellen, dass der Aufenthalt in Moskau interessant war. / Wochen das ist ja aber auch kein Papenstil .
    Gruß

  3. Artor sagt:

    Schön, auch mal Berichte lesen zu können, die über den Tellerrand Deutschlands hinausgehen.
    Weiter so!

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