Am 03.03.2010 war es soweit: die Zwischenprüfung stand an.
Mehr oder weniger aufgeregt haben wir uns morgens im Zentrum Zell getroffen und darauf gewartet, dass es los ging. Schnell noch die eine oder andere Frage, die beim Üben aufgefallen war besprochen, und da ging auch schon die Tür zum großen Prüfungsraum auf.
Auf der Einladung der IHK, die wir schon vorher bekommen hatten, wurde jedem eine Platznummer zugewiesen, an der wir uns setzen mussten. Nicht nur Industriekaufleute, sondern auch andere Berufe, wie zum Beispiel Veranstaltungskaufleute oder Bürokaufleute, hatten an diesem Tag ihre Zwischenprüfung zu schreiben. Man saß zu zweit an einem Tisch, einem gegenüber saß ein Azubi eines anderen Berufes mit einer etwas anderen Prüfung, damit man nicht abschreiben konnte.
Bevor es losging sagte eine Frau von der IHK noch einige Worte zur Prüfung. Wir hatten 90 Minuten für 40 Fragen. Die Fragen an sich waren in Ordnung, manchmal wurde geraten, hoffentlich öfter aber gewusst.
In der Zeit in der wir unsere Prüfung schrieben, liefen drei Mitarbeiterinnen von der IHK durch die Reihen um unsere Berichtshefte und Ausbildungsgänge auf Vollständigkeit zu kontrollieren. Sie füllten einen Bogen aus, der von ihnen und nach der Prüfung auch vom Ausbilder unterschrieben werden musste.
Nach 90 Minuten wurde abgegeben und das große Geschnatter ging los. Wer hat was, wo angekreuzt und ausgerechnet, froh über jede Übereinstimmung. Bleibt jetzt nur noch abzuwarten, wie gut oder sehr gut die Prüfung für jeden einzelnen ausfallen wird.
Nadine Bühler, Industriekauffrau 2. Lehrjahr, Lehrjahrskollegin von Annabel