Kaufleute im Abschlussprüfungsstress

Sina hat ihre Ausbildung im Januar 2010 erfolgreich abgeschlossen. In einem kleinen Rückblick möchte sie Ihnen von ihren Erfahrungen bei den schriftlichen Abschlussprüfungen erzählen.

Viel Spaß beim Lesen!

 

Meine Abschlussprüfungen liegen jetzt mittlerweile schon ca. 5 Monate zurück. Und wenn ich daran zurück denke, gibt es eine Menge, was ich euch erzählen kann!

Wir Kaufleute für Bürokommunikation haben 3 Prüfungstage und insgesamt 6 Prüfungen.

Tag 1: Gemeinschaftskunde und Deutsch

Tag 2: Allgemeine Wirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Datenverarbeitung

Tag 3: Textverarbeitung mit Büropraxis

Am ersten Tag vor den Prüfungen habe ich mich mit den anderen Auszubildenden vor der Schule getroffen.

Ob das ein Fehler war? Fragen wie „Oh Sina, ich verstehe das nicht, kannst du mir das noch einmal erklären?“ und „Ich hab mal eine Frage…“ kamen auf mich herein geprasselt.

Als dann der Lehrer kam und das Zimmer aufschloss, wurde uns ein bestimmter Platz zugewiesen. Dann wurden die  Prüfungsregeln verlesen. Als dann die Unterlagen ausgeteilt wurden, war meine Aufregung schon wieder wie weggeweht und ich konnte mich mit voller Konzentration auf die Prüfung stürzen. Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter mit der nächsten Prüfung. Jeder setzte sich wieder auf seinen Platz und wartete, bis die Aufsicht zur Türe hineinspaziert kam. Die Regeln wurden wieder verlesen, und die Unterlagen ausgeteilt. Plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Der Lehrer merkte, dass wir auf den falschen Plätzen saßen. Nach jeder Prüfung müssen die Plätze wieder neu verteilt werden und es gilt ein neuer Sitzplan. Mitten in der Prüfung musste jeder sein Krempel zusammenpacken und an seinen neuen Platz wandern. Das sorgte kurzfristig für Chaos und Verwirrung. Aber es ist schnell wieder Ruhe und Konzentration eingekehrt.

Am zweiten Tag war ich schon nicht mehr nervös. Ich wusste ja, dass ich mein Bestes gegeben habe während der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen. Noch kurz noch einen letzten Blick auf den Aufschrieb und ab damit in den Mülleimer. Jetzt kann es losgehen. Dachten wir alle. Unser Aufsichtslehrer kam ums Eck geflitzt.

Doch der Lehrer verweigerte uns den Zutritt und hat sogar von innen abgeschlossen!!! Die Zeit bis zur Beginn der Prüfung wurde immer kürzer. Erst als ein anderer Lehrer uns zu Hilfe kam, wurde uns der Eintritt gewährt.

Prüfung 1 war also geschafft. Die zweite Prüfung des Tages bestritten wir nach einer kurzen Verschnaufpause.

Nach einer längeren Pause ging es in die letzte Hürde des Tages. Anderthalb  Stunden später war auch die dritte Prüfung geschafft.

Am letzten Prüfungstag war ich voller Elan und voller Zuversicht. Genau mit dem Schlusspfiff habe ich meine Unterlagen abgegeben. Was für ein Gefühl! Die Prüfungen sind endlich vorbei und die ganze Anspannung fällt von einem ab.

Fazit: Mit einer sehr guten Vorbereitung, braucht man sich keine Gedanken machen, die Prüfungen nicht zu bestehen, die Frage ist nur, mit welcher Note man abschließt.

An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal ein dickes Dankeschön an unsere Ausbilderin (Sonja Heldt) sagen, die uns vor den Prüfungen den Rücken gestärkt hat!

Sina, Kauffrau für Bürokommunikation

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Eine Antwort zu “Kaufleute im Abschlussprüfungsstress”

  1. Interessanter Rückblick, danke Sina und herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung! LG, Andy

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