Bericht zu den Science Days 2010

Hallo liebe Blogleserinnen und Blogleser,

Heinrich Grams und Martin Bauknecht, Auszubildenden zum Mechatroniker im 3. Lehrjahr, waren bei den diesjährigen Science Days  >> im Europapark in Rust dabei. Was sie dort alles erlebt haben, berichten sie hier.

 

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Sonja Heldt

Die Prüfstation bei den Science Days

Für unsere diesjährige Ausstellung bei den Science Days, haben wir (Heinrich Grams und Martin Bauknecht, Mechatroniker im 3. Lehrjahr) eine Prüfstation gebaut, mit der kapazitive Sensoren geprüft und eingestellt werden können. Diese Sensoren können den Füllstand eines Bechers erkennen und wurden von den jungen Besuchern am Stand der Firma Endress+Hauser zusammengelötet. Anschließend wurde der Sensor an unserer Prüfstation auf Funktion getestet und der Erkennungsbereich eingestellt.

Bei der Planung und Herstellung der Prüfstation haben wir uns erst mal mit dem Aufbau und der Funktion des Sensors auseinandergesetzt. Anschließend haben wir uns überlegt, wie die Station ungefähr aufgebaut sein soll. Dazu haben wir ein EduKit, eine Abfüllstation mit einem Transportband von unserer Partnerfirma ADIRO, als Grundstation genommen, an der anschließend noch die Hubvorrichtung für den Sensor angebaut werden sollte.

Die Hubvorrichtung besteht aus einem pneumatischem Schlitten und der Aufnahme des Sensors, der aus Aluminiumprofilen hergestellt wurde. Der Schlitten war außerdem noch an einem Aluminiumprofil befestigt, der praktisch als Standfuß verwendet wurde. Zur Ansteuerung der Hubvorrichtung und des Transportbands haben wir ein pneumatisches Magnetventil und eine Motorsteuerung verwendet, die wir auch selbstständig verdrahtet und verschlaucht haben.

Natürlich haben wir nicht alles auf Anhieb geplant und hergestellt. Es gab einige Herausforderungen bei der Herstellung der Sensoraufnahme. Welches Material sollen wir verwenden? Wie soll der Sensor zur Einstellung der Potentiometer festgeklemmt werden? Und…und…und! Zuerst haben wir eine Aufnahme aus Aluminiumblech gebogen, doch dann merkten wir, dass der Sensor aufgrund der Bauteile auf der Platine nicht so einen guten Sitz hat. Dann hatten wir die Idee mit den Aluminiumprofilen, doch die Nut in den Profilen, die wir als Führung verwenden wollten, war zu breit. Dafür hatten wir jedoch eine Lösung: es gibt für die Nut eine spezielle Abdeckung, in der eine schmalere Nut drin ist. Die konnten wir letztendlich verwenden. Zur Bedienung der Station haben wir einen Bedienwinkel mit 2 Tastern aus Alu-Blech gebogen und sandgestrahlt. Nach einer Woche hatten wir die Prüfstation endlich fertiggestellt und waren sehr stolz auf unsere Arbeit. Die Ansteuerung der Prüfstation erfolgte über einen Laptop, auf dem wir ein Programm geschrieben haben.

Die Herstellung der Prüfstation hat uns trotz der Schwierigkeiten und Herausforderungen sehr viel Spaß gemacht. Als Krönung durften wir dann zu den Science Days mitfahren und die Station betreuen. Das war ein sehr schönes Erlebnis.

Wir möchten uns auch noch recht herzlich bei unserer Ausbilderin Frau Bohland, bei Festo Didactic und auch der Firma ADIRO für die Unterstützung und die Bereitstellung des Materials bedanken.

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