Schriftliche Abschlussprüfungen Winter 2010/2011

Hallo liebe Blogleserinnen und Blogleser,

die Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation, die 2008 mit ihrer Ausbildung begonnen haben, hatten vom 09.11-.15.11.2010 ihre schriftlichen Abschlussprüfungen. Die Ausbildungszeit bei den Industriekaufleuten mit Zusatzqualifikation beträgt 2,5 Jahre. Die mündlichen Prüfungen finden im Januar/Februar 2011 statt.

Wie nervös die 4 Auszubildenden waren, welche Hürden und Anstrengungen in der Zeit der Prüfungsvorbereitung vor Ihnen lagen und wie die Prüfung letztendlich gelaufen ist, berichtet hier stellvertretend für alle Arno Krauss.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Sonja Heldt

 „Wir behalten von unseren Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden“       

                                                 Johann Wolfgang von Goethe

 Wie recht dieser große deutsche Dichter doch hat… Doch fangen wir von vorne an. Nach zwei Jahren Blockunterricht, Auslandsaufenthalten und dem Durchlauf durch die verschiedensten Abteilungen erschien am Horizont die nächste Herausforderung: Abschlussprüfung und Facharbeit. 

Grade noch im Sommerurlaub schwelgend ging es los mit der Prüfungsvorbereitung und vielen guten Vorsätzen. An zwei Tagen der Woche wiederholten wir den Stoff und versuchten uns an den Prüfungsaufgaben der letzten Jahre. Außerdem bekamen wir die Möglichkeit an einem Prüfungsvorbereitungskurs, zusätzlich zum normalen Unterricht, teilzunehmen. Gesagt getan, los ging’s. 

Montag bis Mittwoch bewältigten wir die spannenden Aufgaben in der Abteilung und bastelte an unserer Facharbeit, Donnerstag und Freitag büffelten wir in der Schule. Doch eins nach dem anderen.

Die Industrie und Handelskammer (IHK) verlangt im Rahmen der Ausbildung von jedem einen Fachreport, genannt Facharbeit. Die Facharbeit ist eine kleine Ausarbeitung bzw. Dokumentation eines Themas einer Abteilung, das etwas mit der Ausbildungsinhalten zu tun hat. Dies kann von der Beschreibung der Abteilungstätigkeit über den Prozess der Übernahme von Azubis bis hin zu komplizierten Geschäftsprozessen so gut wie alles sein. Das Thema darf in Kooperation mit der Abteilung, in der die Facharbeit geschrieben wird, frei gewählt werden. Mit Hilfe eines Betreuers, guter Ratschläge der erfahrenen Ausbildung und etwas Recherche konnten wir die Aufgabe gut bewältigen. Im nächsten Jahr folgt dann noch die Präsentation der Facharbeit, dies ist die mündliche Prüfung. Aber selbst dafür bekommen wir vorher ein Training mit Feedback, damit die Ecken abgeschliffen werden können. 

Die Abschlussprüfungen sind da ein anderes Kaliber. Trotz der guten schulischen Vorbereitung, wie ich euch schon erzählt habe, haben wir uns entschlossen die Woche vorher frei zu nehmen, um uns zu sammeln und konzentriert lernen zu können. Festo genehmigte uns dafür noch zusätzlich 2 Tage „lernfrei“, sodass die Zeit mehr als ausreichend war, um etwas in den Kopf zu bekommen. Und hier kommt Goethe ins Spiel. Alles was im Unternehmen gebraucht wurde, war „easy going“. Diese Dinge wussten wir und musste sie uns nur noch wieder ins Gedächtnis rufen. Aber leider gibt es, wie ihr bestimmt selber in eurer Schullaufbahn schon oft erlebt habt, auch Dinge die praxisfern, aus unserer Sicht überflüssig oder auch nur „langweilig“ sind. So bestand die Herausforderung darin, diese vielen Dinge zu lernen, die Zusammenhänge zu verstehen und sie anwenden zu können. Das mag sich jetzt schwierig anhören, ging dann aber doch besser als gedacht.

Vor den Prüfungen waren wir natürlich sehr nervös. Wie würde es werden? Kommen wir durch? Sind die Fragen schlüssig? Lösbar? Einfach?

Doch nach 4 Prüfungstagen und einem Wochenende dazwischen, können wir alle wieder aufatmen und relaxt zurückschauen, denn bei allen ist der Großteil der Prüfungen gefühlsmäig echt gut gelaufen. Natürlich gibt es Teilaufgaben die knifflig waren, Fächer die einem mehr oder weniger liegen, aber „nicht bestanden-gefährdet“ war dann doch keiner. 

Im Januar und Februar stehen noch die mündlichen Prüfungen und die Präsentation der Facharbeit an, aber solange halten wir uns an Ludwig Strauß (dt. Schriftsteller) „Arbeit und Feier vollenden einander.“

 Arno Krauss

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2 Antworten zu “Schriftliche Abschlussprüfungen Winter 2010/2011”

  1. Strubbi sagt:

    Hallo, wenn man das liest, was Euch geboten wird, kan man schon neidisch werden. In meiner Ausbildung wird mir nicht so viel geboten. Finde es aber gut, dass es noch Unternehmen gibt, die den Azubis einiges biten.
    Eine Frage habe ich doch. Wenn ihr so viel geboten bekommt und einige Workshops wie die “Fjt” und so – könnt ihr das alles auch einsetzen?

  2. Sonja Heldt Sonja Heldt sagt:

    Hallo Strubbi,

    es freut mich, dass Ihnen die Angebote, die Festo seinen Auszubildenden bieten kann, gefallen. Auch ich als Ausbilderin finde es klasse, welche Möglichkeiten wir haben, unsere Auszubildenden optimal auf die berufliche Zukunft vorzubereiten.

    Zu Ihrer Frage: Wenn wir die Auswertung der Feedbackbögen der FJT 2010 betrachten kann ich hier nur sagen, dass diese auch bei den Auszubildenden wieder ein voller Erfolg waren. Die Themen, die hier behandelt werden, finden sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich immer wieder Anwendung. Nehmen wir beispielsweise das Thema “Kommunikation”.
    Auch alle anderen Seminare und Veranstaltungen, die wir unseren Auszubildenden und DH-Studenten/innen anbieten zielen genau auf diesen Aspekt ab: Unsere Mitarbeiter von morgen fit für die Zukunft zu machen.

    Somit kann ich stellvertretend für die Ausubildenden mit einem klaren JA auf Ihre Frage antworten.

    Wenn Sie noch weitere Frage haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

    Ihre
    Sonja Heldt

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