Berichte aus der Lehrwerkstatt

Hallo liebe Blogleserinnern und Blogleser,

hier einige Gastberichte aus der mechanischen Ausbildung. Die Auszubildenden zu Industriemechanikern berichten hier von ihren ersten Erfahrungen an der Maschine.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihre Sonja Heldt

Jetzt läuft’s Rund

Ich bin sehr Vorsichtig aber trotzdem interessiert und neugierig an die Drehmaschine gegangen.

Der erste Eindruck der Drehmaschine, mit den ganzen Hebeln und Schaltern, ist schon etwas komisch und verwirrend. Aber nach ein paar Tagen, durch einige Erklärungen, Unterweisungen und Probestücken, begreift man die Funktion recht schnell. Mir hat das drehen schon von Beginn an Spaß gemacht, auch wenn es kleinere Probleme wie z.B. Passungen drehen, die Pläne richtig lesen und vor allem das messen gab.

Obwohl ich glaube, dass dies ist am Anfang normal ist.

Anfangs als man nur mit den Skalen arbeiten durfte, war es etwas schwieriger genaue Maße zu fertigen, aber jetzt mit der digital anzeige ist es wesentlich einfacher.

Aber im Allgemeinen ist drehen gar nicht so schlecht, weil es etwas neues ist, etwas Unbekanntes wo man noch Erfahrungen sammeln muss und weil man doch manchmal ins Schwitzen kommt.

Giuseppe Calí

Azubi im 1. Lehrjahr

Ein Scharfer Zahn

Nachdem wir endlich das Feilen überstanden hatten war nun das maschinelle Fertigen an der Reihe, das Fräsen. Es gibt zwar viele Kleinigkeiten die es zu beachten gibt aber dafür ist es auch ein enormer Zeitvorteil: mehrere mm in der Minute, davon hätten wir beim Feilen nur träumen können. Auserdem geht es nicht so auf die Finger. Aber wie es so ist im Leben: Jeder Vorteil bringt auch ein Risiko mit sich: Beim Schnelleren Materialabtrag kann es auch vorkommen. wenn man nicht aufmerksam ist, dass zu viel Material weggefräst wird. Trotz allem überwiegen beim Fräsen die Vorteile, die man als ehemaliger Feiler sehr zu schätzen weis.

Nico Mltschoch

Industriemechaniker

 

Zurück in die Schule

Letzter Monat trafen sich alle Azubis des 1. Lehrjahres in der Erich Kästner-Schule in Nellingen zu den diesjährigen Festo-Jugend-Tagen. Es ging darum im Team  zu erlernen wie man Präsentationen vorbereitet und hält. Am Ende der Woche sollten wir eine Präsentation halten, die anschließend von dem kritischen Publikum, das Verbesserungsvorschläge einbrachte,  reflektiert wurde. Das Erlernen des Präsentierens wurde in verschiedene Unterbereiche aufgeteilt, die jeweils an verschiedenen Tagen behandelt wurden. Die Theorie wurde abwechslungsreich durch praktische Übungen unterbrochen und dadurch nie langweilig. Insgesamt war es eine interessante und tolle Woche, die sich vom Ausbildungsalltag abhob und bei der wir viel für unser Leben und unsere weitere Ausbildung mitnehmen konnten.

Emanuel Schweizer

Besuch bei den Holzwürmern!!

Am Samstag den 10.12.2010 waren die Industriemechaniker des 1.Lehrjahres im BAZ-Esslingen in der Kurswerkstatt. Am Anfang bekamen wir einen kleinen Einblick in den Tagesablauf.  Als Tagesziel war ein Tablett geplant. Dann gings auch schon an die Maschinen…Die Schreiner gaben uns ein paar Infos und wiesen uns ein, was zu beachten ist.

Und los ging mit Gehrung und Nuten sägen, Konturen Fräsen – zwischendurch eine gemütliche Pause in der es zum Essen Pizza gab, das Abschleifen und Zusammenleimen des Rahmen mit dem Boden…

Fazit des ganzen ist, dass wir einiges neues kennen lernen durften und viel mit nach Hause nehmen werden. Interessant war auch einmal der Vergleich vom Holz zum Stahl, weil dies zwei komplett verschiedene Werkstoffe sind..

 Alexander Schweizer

1.Lehrjahr Industriemechaniker

Alles dreht sich um mich

Als ich vor 7 Wochen zum drehen kam an der Drehmaschine, habe ich mich sehr gefreut und habe mich angestrengt um schnell und gut zu sein. Doch durch die Unerfahrenheit stellten sich mir ein paar Probleme in den Weg. Aber Tag für Tag machte ich neue Erfahrungen an der Drehmaschine und konnte aus meinen Fehlern lernen, sodass ich wichtige wie auch eher unwichtige Arbeitsprozesse einfacher und schneller ausführen konnte.

Jedoch hatte ich am Anfang geglaubt das ich noch viel Übung brauche, was sich auch Bestätigte. Aber durch Digitalanzeigen und das Wissen über Werkstoffe, Drehmeißel und Bauelementen von Drehmaschinen, wurde mir viel Wissenswertes gelehrt und zu Verfügung gestellt, sodass ich mich dank der guten Ausbildung sehr verbessert habe.

 Tobias Lohrmann

1. Lehrjahr

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