Hallo liebe Blogleserinnen und Blogleser,
Auslandseinsätze sind tolle Möglichkeiten für Auszubildende und DH-Studenten/innen, Wissen und Erfahrungen zu erweitern. Nicht nur die interkulturellen Kompetenzen werden hierdurch gefordert und gefördert, sondern auch das Fachwissen in den jeweiligen Bereichen. Wir freuen uns, dass wir bei Festo solche Auslandseinsätze anbieten können.
Lesen Sie hier einen spannenden Beitrag von Konstantin Lehleiter, DH-Student im 4. Semester.
Ihre
Sonja Heldt
Hallo gespannter Leser, gespannte Leserin!
Heute berichte ich Euch von der aktuellen Praxisphase meines Elektrotechnik Studiums (DHBW). Das 4. Semesters verbringe ich gerade im Ausland: Seit dem 29. Mai bin ich hier im schönen Delft, das liegt in Südholland zwischen Den Haag und Rotterdam. Im Schieweg 62 arbeiten knapp 140 Festangestellte im FESTO eigenen Firmengebäude.
Eingesetzt bin ich in der Abteilung ‚Customer Solutions‘, in der von Ingenieuren Handlingsysteme entsprechend den Anforderungen der Kunden entworfen werden. Ich arbeite ebenfalls an einem Projekt mit einem Handlingsystem (Tripod). Allerdings soll dabei keine Kundenlösung entstehen, sondern ein Messedisplay, das auf der Industrial Week 2012 in Utrecht bereits als Eye-Catcher eingeplant ist:
Der sich darin befindliche Tripod soll seine Funktionsvielfalt in Verbindung mit einem Vision System und einer Motion Control Steuerung auf möglichst spektakuläre Weise zeigen: Unter Tripod und Kamerasystem sind zwei gegenläufige Förderbänder angebracht. Der Tripod soll blaue Würfel vom vorderen Band nehmen und auf dem anderen Band in Vierergruppen anordnen; beide sind kontinuierlich in Bewegung.
Durch das Drücken eines Tasters werden fünf weitere Würfel auf das Transportband gelassen, welche mit den Buchstaben E T S F O versehen sind. Detektiert die Kamera einen von diesen, soll die Steuerung dafür sorgen, dass der Tripod ihn auf eine spezielle Zielvorrichtung legt; und zwar so, dass dort der Firmenname F E S T O entsteht. Unterdessen wird der zyklische Prozess mit den blauen Würfeln nicht unterbrochen.
Für mich ist das alles ein komplett neuer Aufgabenbereich, in den ich mich zunächst einarbeiten muss. Letzte Woche habe ich schon mein erstes etwas umfangreicheres Programm in der Festo Teach Language (FTL) geschrieben. Das ist der Name der Programmiersprache für die höheren Steuerungen von Festo.
Jetzt gerade bin ich dabei, das Kamerasystem kennen zu lernen. Das ist wieder ein mühsamer Abschnitt, weil ich hier auf dafür keinen Ansprechpartner habe, der sich täglich damit beschäftigt. Somit pflege ich regelmäßigen Kontakt ins HQ in Esslingen. Wenn es dann aber läuft, ist es das Höchste!
In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Erfolg!
Konstantin
Tags: Auslandseinsätze, DH, DH-Studium


Hallo Zusammen,
danke für den wirklich spannenden und interessanten Gastbeitrag. Ich verfolge euren Blog mit großem Interesse und freue mich immer wieder über die spannenden Geschichten aus dem Leben. Auch das hier nicht nur, wie in vielen anderen Ausbildungsblogs, die Azubis zu Wort kommen sondern auch die Ausbilder sich mal melden finde ich super!
Ich habe selber ein duales Studium gemacht und habe dabei sehr viel gelernt. Ich finde die immer stärker fortschreitende Vernetzung zwischen der Wirtschaft und den Uni´s, Fh´s und BA´s auch sehr wichtig für den Fortschritt in Deutschland. Außer der Praxisnähe hatt mich natürlich auch der finanzielle Aspekt gelockt. Wer bekommt schon Geld dafür, dass er studiert? :-)
Hallo Herr Lindeeisen,
vielen Dank für Ihren netten Kommentar. Wir freuen uns immer von unseren Lesern zu hören!
Das ist richtig, die Duale Hochschule bietet viele Vorteile, gerade der von Ihnen erwähnte Praxisbezug ist für die Arbeit in einem Unternehmen enorm wichtig. Und Sie haben natürlich mit dem Thema “Geld” einen Punkt angesprochen, den ein Studium an der Dualen Hochschule noch interessanter machen kann.
Ich hoffe, Sie lesen weiterhin unsere Artikel – wir freuen schon auf die nächsten Kommentare von Ihnen!
Viele Grüße
Sonja Heldt