Ende Grundlehrgang Mechanik und 3-wöchiges Projekt zur Produktentwicklung

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nach einiger Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Ich berichte euch heute von unserer restlichen Zeit unseres Grundlehrgangs in der Werkstatt und von einem Projekt, welches dieses Jahr zum ersten mal im Rahmen unserer Ausbildung stattgefunden hat.

Aber zunächst einmal zum Abschluss unserer Zeit in der Werkstatt. Nachdem wir an allen Maschinen, die uns so zur Verfügung stehen wie Drehmaschine, Fräsmaschine, etc. , gearbeitet haben, durften wir fünf uns gemeinsam an ein kleines Projekt machen. Wir bekamen die Aufgabe einen “Erste-Hilfe-Wagen” zu planen und anschließend auch zu bauen. Während der Bauphase mussten wir wieder und wieder, mehr oder weniger, kleine Änderungen vornehmen, als wir z.B. gemerkt haben, dass der Wagen nicht in den Aufzug passt. :-) Daran haben wir dann einmal gemerkt, wieviel man, selbst bei einem so kleinen Projekt, beachten muss. Abschließend können wir aber sagen, dass der Wagen durchaus gelungen ist und wir schon ein wenig stolz auf uns sind. :-) Besonders gut fanden wir auch, dass wir nicht einfach nur Teile ohne einen bestimmten Zweck gefertigt haben, sondern diese auch mit nach Hause nehmen konnten um sie z.B. als Briefbeschwerer zu benutzen.

Anschließend wurden wir in unsere ersten Versetzungsstationen versetzt. Zusammen mit einer Kollegin kam ich in eine kleine Werkstatt außerhalb von Festo, wo wir unter der Anleitung eines Designers standen, der Aufträge für Festo bearbeitet. Wir sollten einen Prototyp einer Schutzhülle/ Verpackung für einen Messschieber entwerfen und auch bauen, der besser und praktischer ist als alle Verpackungen die bisher auf dem Markt sind. Wir fanden es richtig gut, dass wir die Aufgabe alleine bewältigen mussten, obwohl wir stets Hilfe bekamen wenn wir sie brauchten. :-)

Zuerst haben wir uns einmal umgeschaut was es denn schon gibt, um auch wirklich eine neue Lösung zu finden. Nachdem wir geklärt hatten welche Anforderungen wir an die neue Hülle stellen, haben wir uns erste Gedanken gemacht wie sie denn aussehen könnte und haben uns dabei auch von Schutzhüllen anderer Produkte inspirieren lassen. Um das geeignete Material zu finden durften wir mit allen möglichen Kunst- und  Schaumstoffen, Blechen und Papier herum experimentieren, um zu sehen wie sich verhalten. Wir haben geklebt, gebogen, erwärmt, gebohrt , etc. Es hat uns Spaß gemacht auf diese spielerische Weise das richtige Material zu finden. Als der Werkstoff fest stand haben wir schließlich begonnen 2 unserer Vormodelle genauer auszuarbeiten. Hier haben wir zwischendurch immer wieder probiert ob es so funktioniert wie wir uns es vorstellen und die Form nach und nach immer weiter verbessert. Dabei war es spannend zu sehen, dass unsere fertige Hülle ganz anders aussah, als wir sie am Anfang geplant hatten. Abschließend kann ich sagen, dass das Projekt  gelungen ist und wir mit unseren Prototypen durchaus zufrieden sind. :-) Vor allem ein Projekt von Anfang bis Ende zu planen und durchzuführen war, außerhalb von der Schule, neu für uns und hat uns Rießenspaß gemacht. :-)

Seit dieser Woche bin ich nun in meiner neuen Abteilung, der Technical Data Administration. Hier bin ich nun wieder auf einen Kollegen getroffen, der schon seit 3 Wochen in dieser Abteilung ist. Seine Aufgabe war bisher die Abänderung von verschiedenen Prinzipskizzen. Diese Skizzen werden zur Orientierung verwendet, sodass Einzelteile den passenden Produktklassen zugeordnet werden können und es für die Konstrukteure einfacher wird bereits vorhandene Teile zu finden.

Wir zwei sind nun bis Anfang Oktober in dieser Abteilung und sind gespannt was uns alles noch erwartet. Wir hoffen,dass  die Arbeit abwechslungsreich ist und wir richtig mitarbeiten können.

 

Bis bald Euer Flo

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