Unsere zweite Wücheli hier in der Schwiitz

Hallo liebe Blogleserinnen und Blogleser,

lesen Sie hier die Fortsetzung zum Artikel Eine super erste Wücheli hier in Dietikon von Mark und Christian.

Ihre

Sonja Heldt

Grüetzi miteinand,

nachdem wir, wie bereits berichtet, unsere erste Woche in Zürich gut überstanden haben, ging es am Freitag um 17 Uhr in unser wohlverdientes und ereignisreiches Wochenende:

Dieses begann für uns mit drei Schweizer Stiften (so heißen ja hier die Azubis) in der Brauerei Steinfels in der Stadt. Dort tranken wir zusammen in geselliger Runde ein „Feierabendbier“.

Am Samstag stand zuerst einmal Ausschlafen und in Ruhe frühstücken auf dem Programm. Danach ging es, wieder mit ein paar Stiften nach Seebach ins Laserfun. Dort spielten wir in bester Barney Stinson Manier 2 Runden a 12 Minuten LaserTec.

Danach haben wir zwei beschlossen, dass wir mal das Einkaufszentrum „Glatt“ anschauen. Dem umsatzstärksten Einkaufszentrum in der Schweiz mit u.a. einem von zwei Apple Stores in der Schweiz. Wir verließen dieses um ein paar Stutz (anderes Wort für Franken :) ) ärmer wieder in Richtung Gastfamilie. Dort hieß es dann den deutschen Fußball in der „Sportschau“ genießen und danach ging es in die Stadt, mal das Nightlife von Zürich kennen zu lernen.

Dort haben wir dann schnell gemerkt, dass Zürich zwar ein gutes Nightlife zu bieten hat, allerdings nicht umsonst die teuerste Stadt der Welt ist. Dies war der Grund, weshalb wir relativ früh, wieder einige Stutz ärmer, den Weg Richtung Schlieren (Heimat der Gastfamilie) aufbrachen.

Der Sonntag war dann der „Tag der guten Aussicht“.  Zuerst ging es in die „Prime Tower Clouds Bar“. Eine Bar im letzten Stockwerk im höchsten Gebäude der Schweiz, auch wenn man dazu sagen muss, dass es mit 126 m dafür nicht besonders hoch sein muss. Nachdem wir dort schon die gute Aussicht genossen haben, ging es mit unseren Gastfamilien auf den Züricher Hausberg, dem „Üetliberg“. Klingt komisch, heißt aber so :)

Wir haben zwar eine ordentliche Sporteinheit hoch zum Aussichtsturm und wieder runter machen dürfen (Warum Bähnli fahren, wenn man auch laufen kann), dafür war die Sicht auf den Zürichsee und auf Zürich umso beeindruckender.

Ab Montagmorgen hieß es für uns wieder, fleißig arbeiten:

Mark durfte in der Buchhaltung Gutschriftinformationen an Kunden schicken, Rechnungen ohne Auftragsbezug kontieren und die Ein-Mann-Firma „Prospective Concepts“ kennenlernen, welches ein Projekt von Herr Dr. Stoll ist und luftdurchlässige Platten und Leisten in Kooperation mit der Festo AG entwickelt.

Christian wurde in der Montage eingesetzt, die hier sehr vielseitig ist, da man viele verschiedene Produkte von Festo wie Ventilinseln oder Wartungseinheiten entweder montieren oder reparieren darf. Außerdem durfte er auch auf den Service mitgehen, und dort vor Ort beim Kunden Reparaturen machen oder neue Anlagen einrichten.

Abendprogramm war von den Schweizer Stiften diese Woche auch wieder nach den harten Arbeitstagen geplant. So waren wir am Donnerstag in dem Kinofilm „The Expendables 2“ mit Arnold Schwarzenegger, Silvester Stallone, Bruce Willis und Chuck Norris. In der Schweiz gibt es nicht nur im Film eine Pause, auch die Tatsache, dass Sitzreihen von vorne nach hinten tiefer werden, fanden wir nicht ganz normal. Zu dem Film können wir sagen, dass er sehr sehenswert ist :)

Am Donnerstagabend gingen wir zusammen mit den Schweizer Stiften zum Mexikaner nach Oerlikon (man muss zu dem sagen: hier hört jeder zweite Stadtteil mit –kon auf: Dietikon, Dietlikon, Wetzikon, Opfikon, Zollikon…). Bei unserem Abschiedsessen haben wir alle nochmal ordentlich zugeschlagen und verschiedene mexikanische Spezialitäten wie  z.B. Fajitas, Nachos oder mexikanisches Bier genossen.

Am Freitag heißt es dann vormittags nochmal bei der Festo Schweiz arbeiten, eine Abschiedslasagne bei unserer Gastfamilie genießen, Abschied nehmen und abends geht es dann mit einer Menge Erinnerungen und neuen Erkenntnissen wieder in Richtung Schwabenland.

Fazit der zwei Wochen: Zuerst einmal müssen wir uns bei unseren Gastfamilien, der Festo Schweiz und den Schweizer Stiften für die zwei Wochen bedanken. Wir hatten in diesen super viel Spaß, haben uns sehr wohl gefühlt (nachdem wir jetzt ohne Probleme Schwiitzerdüütsch verstehen) und viele neue Erfahrungen gemacht.

Wir können sagen, dass sich die zwei Wochen sehr gelohnt haben, wir sehr viel über die Schweiz und anderen Sprachen gelernt haben und es nur jedem weiter empfehlen können, wer die Möglichkeit hat mal im Ausland zu arbeiten (egal ob in der Schweiz oder am anderen Ende der Welt), diese Chance zu nutzen.

Auf Wiederluäga Schwiiz :)

Mark und Christian

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