Auf ein Neues…

Sonja Schmid

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

noch in meinem „Erholungsurlaub“, über Weihnachten und Neujahr, hieß es für mich wieder anfangen mit lernen. Ein neuer Schulblock lag vor mir, der mit vielen Klassenarbeiten auf meine Klassenkameraden und mich wartete. Am Ende der Schulzeit gab es Zeugnisse. Ihr könnt euch vorstellen, wie glücklich ich war, als das Zeugnis übergeben war und ich wieder, nach dem ganzen Stress, in ein geregeltes Arbeitsleben in einer neuen Versetzungseinheit entlassen wurde.

Gelandet bin ich in der Abteilung „Angebots- und Auftragsservice“ im Hauptwerk in Berkheim. Dort bin ich nun seit Anfang letzter Woche eingesetzt. Noch direkt am Montag habe ich einen „Schnuppi“, einen Schnupperpraktikanten, zugewiesen bekommen. Er machte im Rahmen des BORS-Projektes (BerufsOrientiertierung an RealSchulen) ein Praktikum bei Festo. So durfte er mit mir in meine neue Versetzungseinheit. Dort wurden uns zuerst die Kollegen und deren Aufgabengebiete vorgestellt. Bei Festo sind Praktika so strukturiert: Montags und mittwochs sind Einsätze in den Versetzungseinheiten der zuständigen Azubis geplant. Dienstags und donnerstags finden Schulungen durch Azubis statt und am Freitag dürfen die Schnuppis einen Einstellungstest machen.

Seit dieser Woche darf ich selbstständig Aufgaben durchführen. Nach einem langen Einführungsgespräch darf ich nun Anfragen bearbeiten und für Kunden Angebote erstellen. Leichter gesagt als getan – ein bisschen technisches Verständnis ist schon nötig.

Das Ganze könnt ihr euch so vorstellen: Festo bekommt per E-Mail oder Fax eine Anfrage bezüglich Produkten und/oder Preisen. Ein Programm „scannt“ dann diese und wertet die Daten aus. Ab und zu wird nicht alles erkannt und man muss etwas selber ausfüllen oder etwas verbessern. Dann erstellt man auf Kundenwunsch ein Angebot. Aber natürlich kann es auch mal passieren, dass das gewünschte Produkt nicht mehr produziert und verkauft wird, es gibt ja immer wieder neue, bessere Produkte, die das Alte dann ersetzen. Dann muss man dem Kunden ein anderes Produkt anbieten und schauen, ob das auch wirklich passt. Nicht einfach bei weltweit rund 30.000 in mehreren hunderttausend Varianten.

So nun muss ich aber weiter Angebote erstellen, denn gerade kam eine neue Anfrage rein, die bearbeitet werden will, denn der Kunde braucht ja seine Ware möglichst schnell.

 

Viele liebe Grüße

Eure Nadine

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