Market Supply – Order Management

Hallo zusammen,

ich hoffe es geht euch gut soweit. Heute schreibe ich über meine erste Einsatzphase bei Festo!

Nachdem ich meine Prüfungen im Dezember erfolgreich an der DHBW Stuttgart abgeschlossen habe, durfte ich im Januar meine neuen Kollegen im Market Supply kennen lernen. Der Bereich “Market Supply” ist ziemlich groß und unterteilt sich in folgende Untergruppierungen, oder auch Abteilungen genannt:

Regions, Disposition, Reporting & Inventory, Network Planning, Product-Life-Cycle Mngmt, Valves & Electronics und dem Order Management. In letzterem war ich für 2 Monate eingesetzt.

Im Ordermanagement geht es um Informationen rund um Lieferungen an Festo Kunden oder Festo Landesgesellschaften (Global Production Centre) und Lieferanten, die Festo mit Fertigungsmaterialien versorgen mit dem Fokus auf Liefertreue und Lieferklassentreue. Hier herrscht immer reger Kommunikationsaustausch mit dem europäischen Vertrieb und dem Vertrieb aus der Firmenzentrale.

Unter der Liefertreue versteht man das kleinste bestätigte Warenausgangsdatum (gegenüber dem Kunden) zu tatsächlichem Warenausgangsdatum (tatsächlich erfasst im Werk).

Die Lieferklasse ist die generelle Information für unsere Kunden, welche Zeitdauer vom Auftragseingang bis zur Bereitstellung der Produkte zur Auslieferung benötigt wird. Als Lieferklasse wird somit die Anzahl der Werktage zwischen Auftragseingang und Warenausgangstermin bezeichnet, die normalerweise benötigt wird. Im Vergleich zur Liefertreue, liegt der Fokus hier auf die Zeit, die normalerweise benötigt wird und inwiefern diese Lieferzeit eingehalten werden kann.

Soviel zu den allgemeinen Infos zu Market Supply!

Meine Aufgabe bestand darin, eine Online Umfrage für den Vertrieb Europa zu erstellen zu einem Newsletter, der Festo Mitarbeiter zum aktuellen Lieferrückstand informieren soll. Wie in jedem Unternehmen kommt es ab und zu vor, dass Lieferanten die bestellten Materialien oder Fertigerzeugnisse nicht liefern können. Diese Info wird dann monatlich gesammelt und an den Vertrieb kommuniziert, damit diese ihre Kunden im Notfall schnell benachrichtigen können. Der Newsletter enthält daher viele Infos, wie bspw. welche genauen Materialien betroffen sind, wann wieder geliefert werden kann, ob es Alternativen gibt, ob man die Materialien von anderen Festo Lagern beschaffen kann oder gleich von anderen Lieferanten im Notfall, detaillierte Gründe für den Lieferrückstand (liegt der Rückstand beim Lieferanten oder vllt. sogar bei Festo, und vieles mehr. Nachdem der Online Fragebogen erstellt wurde, musste dieser per E-Mail kommuniziert und durchgeführt werden und im Anschluss mussten die Ergebnisse über Excel aufbereitet werden, ausgewertet und dem Vertrieb im Headquarter (die für den Vertrieb Europa zuständig sind) vorgestellt werden. Die Aufgabe war wirklich spannend, da so viele Mitarbeiter teilgenommen haben und wirklich konstruktives Feedback geteilt wurde, das man nun versucht im Newsletter umzusetzen, damit die Kollegen noch effizienter mit den Informationen aus dem Lieferrückstands-Newsletter arbeiten können. Ich hatte die Gelgenheit gleich bei 3 Telefonkonferenzen teilzunehmen (Asien & USA & Europa) und durfte so auch schon Kollegen ausserhalb der Festo Zentrale kennen lernen.

Meine nächste Anlaufstelle “Market & Competitive Intelligence” erwartet mich im Juni, in der ich dann auch meine aller erste Projektarbeit schreiben werde. Ich bin schon sehr gespannt was mich erwartet!!

So, das war es auch schon von mir – viele Grüße und bis bald.

Wenn ihr Fragen habt, einfach kommentieren.

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