Unsere Auszubildenden aus Spanien und Portugal – ein erster Rückblick

Vor rund drei Jahren wurde entschieden, dass Festo einen Beitrag gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Portugal leisten möchte und drei Auszubildenden in diesen beiden Ländern die Chance einer Ausbildung bei Festo in Deutschland bekommen sollen.

Im September 2013 haben die drei dann ihre Ausbildung zum Mechatroniker begonnen. Zwischenzeitlich sind sie über zwei Jahre in der Ausbildung. Zeit für einen Rückblick.

So berichtet Joan: „Trotz der Ferne von zu Hause waren es bisher wunderbare Jahre in der Ausbildung. Ich habe jeden Tag, ohne Ausnahme, etwas gelernt. Sowohl beruflich als auch sprachlich. Jetzt, wo ein Ende in Sicht ist bin ich froh, dass ich damals die Entscheidung getroffen habe nach Deutschland zu kommen. Wenn ich jetzt zurückblicke, dann kann ich sehen, wie sich die Person, die ich damals in Spanien war, verändert hat.
Ich bin von diesen fast drei Jahren im Ausland sehr positiv begeistert. Neue Kultur, Sprache… es gibt viel zu lernen und das motiviert mich. Deshalb wäre ich auch bereit, in ein anderes Land zu reisen, bevorzugt im englischsprachigen Bereich.
Eine der größten Herausforderungen bisher war die Schule. Ich wusste von Anfang an, dass ich hier in eine Schule kommen würde, wo alles auf Deutsch sein wird und dass ich mehr als die anderen Auszubildenden lernen müsste, da die schriftliche Sprache nicht mein Schwerpunkt war. Aber ich war bereit, mein Bestes zu geben, um die Chance, die mir Festo gegeben hat, zu nutzen und daraus so viel wie möglich zu lernen.“

Francisco ergänzt: „Über die Ausbildung muss ich sagen, es ist super, so ein Modell zu haben. In Spanien haben wir bis jetzt nur die Berufsschule vom Staat und keine Unterstützung von Unternehmen und keine Verbindung zu Unternehmen. Für mich ist es ein Highlight in verschiedenen Abteilungen zu arbeiten und Berufserfahrung zu sammeln, in denen wir nun eingesetzt sind.
Nach der Ausbildung möchte ich eine technische Weiterbildung machen.
Für mich sind die Herausforderungen hier in Deutschland zu leben und alles hinter mir zu lassen. Zudem möchte ich mein Deutsch verbessern und „a bisle“ schwäbisch lernen, weil in den verschiedenen Abteilungen nicht alle Leute Hochdeutsch sprechen.“

Unsere Auszubildenden sind seit September 2015 im dritten Ausbildungsjahr und werden voraussichtlich im Februar 2017 ihre Ausbildung beenden.

Wir werden berichten…

Viele Grüße

Ihr

Stefan Dietl

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