High Tech mitten im Grünen

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen,

 

am Freitag den 29.01.16 besuchten wir die Zerspaner des zweiten Lehrjahres die alljährliche Hausmesse des Maschinenbauunternehmens DMG Mori.

Gemeinsam mit Herr Lehmann fuhren wir früh morgens am Werk in Berkheim ab. Trotz anfänglicher Schläfrigkeit gestaltete sich die Fahrt ins Allgäu als lustiger Roadtrip.

Auf Grund der idyllischen Berg- und Wiesenlandschaft kamen anfangs kleinere Zweifel auf ob wir an der richtigen Stelle waren. Hier sollte sich ein Hightech-Maschinenbauunternehmen befinden?

Letztendlich erreichten wir jedoch das Firmengelände.

Nach einer kurzen Begrüßung und einer kleinen Einführung begannen wir unsere Erkundungstour durch die aufwendig hergerichteten Hallen des Unternehmens. Beginnend mit den verhältnismäßig kleineren Maschinen fiel uns hierbei schon auf wie schnell die Technik in diesem Bereich wächst und zu welchen Leistungen die Maschinen im Stande sind. Je nach Interesse informierten wir uns an einigen der über 70 Maschinen über deren Einsatzgebiete und Leistungen.

Anschließend nahmen wir geschlossen an einer Werksführung teil. Hierbei stellte sich heraus, dass das Werk Pfronten ein reines Montagewerk ist. Gemeinsam mit unserem Guide erhielten wir nun auch Einblicke in die Arbeit die hinter einer solchen Maschine steckt.

Sowohl im Logistikbereich als auch in den Montagehallen erhielten wir Informationen über die Tätigkeiten der Mitarbeiter und über die Ablaufprozesse die eine wirtschaftliche Montage ermöglichen.

Der Höhepunkt der Führung war die Abteilung der XXL-Maschinen. Einige dieser gekapselten Maschinen erreichten die Größe einer Ein- Zimmer- Wohnung!

Auf Grund der Hausmesse waren die Maschinen zur Begehung freigegeben und teilweise liefen Demoprogramme ab. Ein Highlight war eine Maschine mit 6m Verfahrweg, welche einen Sportwagen demonstrativ polierte. Hierbei sollte gezeigt werden wie vielseitig einsetzbar die Maschinen sind.

Anschließend erhielten wir die Möglichkeit gemeinsam in der Kantine des Werkes zu essen.

Bei typisch Allgäuer Käsespätzle wurden die Eindrücke und Impressionen des Tages reflektiert.

Danach traten wir zusammen den Heimweg an und ein interessanter, eindrucksvoller und spannender Exkursionstag endete.

 

Stefan Weggler

Zerspanungsmechaniker 2. LJ

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