Viel erlebt diesen Monat

Liebe Leserinnen und Leser,

Anfang Februar waren wir voll in unserem Element: LUFT. Der zweite Pneumatikkurs stand an. Manchmal ist es nicht so einfach mit der Druckluft oder doch Luftduck? Natürlich meinen wir die Druckluft, die bei uns aus den Leitungen kommt, denn der Luftdruck ist der Druck, den die Luft durch ihr Gewicht auf die Erde ausübt.

Aber nun zu unserem Pneumatikkurs.

Wir betätigen einen Schalter, der einen Zylinder ausfahren lässt. Wenn der Zylinder komplett ausgefahren ist, betätigt er einen weiteren Schalter, der den Zylinder wieder einfahren lässt. Dies sind dei Anfänge der Automatiesierungstechnik.

Natürlich blieb es nicht bei dieser einfachen Schaltung, es waren am Ende der Woche drei Zylinder, die wie folgt automatisch ein- und ausfahren: Auf einer Maschine sollen Werkstücke gestempelt werden. Die Werkstücke sollen aus einer Führung herausgenommen werden, von dem Zylinder A werden die Werkstücke in eine Spannvorrichtung geschoben und gespannt. Zylinder B kommt von oben und stempelt das Teil und fährt wieder zurück in seine Ausgangastellung. Zylinder A öffnet die Spannvorrichtung wieder und Zylinder C schiebt das fertige Teil vorsichtig weiter.

Da es bei dieser Schaltung eine Signalüberschneidung gibt, lösten wir das Problem zuerst mit Umschaltventilen, da bei dieser Methode aber ein Druckabfall herrscht, benutzten wir dann Taktketten.

Kurz zum Verständnis worüber wir überhaupt schreiben: Bei der Signalüberschneidung kommen von zwei Seiten Signale die sich dadurch gegenseitig außer Kraft setzten. Umschaltventile sind Ventile, die wie eine Wippe umschalten, wenn sie von einer Seite Luft bekommen und die andere Seite verschließen. Taktketten gibt es schon einbaufertig, man muss sie nur richtig verschlauchen.

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Warum lernen wir überhaupt  pneumatische Schaltungen aufzubauen? Überall bringt man Festo mit Automatisierungstechnik in Verbindung. Aber was ist das denn überhaupt?

Jeder von euch hat Bleistifte im Mäppchen liegen. Mit der Zeit werden Bleistifte stumpf und man muss sie wieder spitzen. Doch wie machen das Firmen die solche Stife herstellen und nicht nur 2 oder 3 am Tag spitzen müssen, sondern tausende am Tag? Sie lassen die Arbeit von Maschinen verrichten, die dann automatisch arbeiten. Da kommt dann Festo ins Spiel! Denn wir sind die Spezialisten auf diesem Gebiet, der Automatisierung von Arbeitsbläufen.

Ebenso fand mein (Sarah) erster Außeneinsatz in den Faschingsferien im Messebau mit einem weiteren Industriemechaniker-Kollegen statt. Unsere Aufgaben waren, das Auseinanderbauen von alten Displays und das Reparieren der Displayrahmen. Beim Auseinanderbauen mussten wir darauf achten, welche Teile wiederverwendet werden und welche wir entsorgen konnten. Wir mussten sehr sorgsam mit den Teilen umgehen die wieder verbaut werden. Es war eine sehr interessante Woche für uns und eine tolle Abwechslung zum U-Stahl :)

 

Bis bald

Eure Blogger

Sarah und Kim

 

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