Wärmebehandlung (Härten)

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

 

hier ein kleiner Bericht über das Wärmebehandeln:

Wir, die Zerspaner, haben mit unserem Ausbilder das Thema Härten behandelt.

Zu Beginn wurde uns alles rund um das Härten erklärt. Unter Wärmebehandlung sind Verfahren zur Behandlung von Werkstoffen durch thermische Einwirkung zu verstehen. Das Ziel dabei ist die Optimierung bestimmter Eigenschaften für einen bestimmten Zweck zu erreichen.

Um unseren Stahl überhaupt härten zu können, mussten wir der Oberfläche Kohlenstoff hinzufügen. Hierfür haben wir erst den Härteofen auf eine bestimmte Temperatur gebracht. Anschließend haben wir die Werkstücke in eine Stahlbox voller Kohle gelegt und in den Wärmeofen geschoben.

Am nächsten Tag konnten wir unseren Stahl “aufgekohlt” wieder aus der Box heraus nehmen. Jetzt kommt das eigentliche Härten: Dazu wärmten wir den Härteofen wieder auf und legten die Teile lose hinein. Nach einer gewissen Zeit, nahmen wir sie mit einer Zange heraus und tauchten sie zum Abschrecken schnell in ein Ölbad (siehe Bild).

Abschrecken von gehärtetem Stahl in einem Ölbad

Abschrecken von gehärtetem Stahl in einem Ölbad

Da die Teile nach dem Härtevorgang sehr hart und spröde sind, müssen sie in einem letzten Schritt bei ca. 190°C angelassen werden. Hierdurch erhalten die Stahlteile ein gewisses Maß an Zähigkeit zurück.

Nachdem die Stahlteile dann abgekühlt waren konnten wir unser Ergebnis an einem Härteprüfgerät messen.

Bis Bald. Luis und Bernd

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