DHBW-Studium BWL-Industrie: Es ist vollbracht!

Hallo liebe Blogleserinnen und Blogleser,

wie fühlt es sich an als „frischgebackene Bachelorette“? Es ist in jedem Fall ein tolles Gefühl, erfolgreich am Ende des dreijährigen DHBW-Studiums angekommen zu sein. Doch kaum ist der Bachelor in der Tasche, geht es auch schon rein in den Arbeitsalltag. Was mich nun bei Festo erwartet und was ich in den letzten zwei Semestern erlebt habe, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Die 5. Theoriephase (November 2016-Februar 2017) im Studiengang BWL-Industrie, die an der DHBW in Stuttgart stattfindet, war vergleichsweise „entspannt“, denn in diesem Semester standen keine schriftlichen Klausuren an. Damit uns jedoch nicht ganz langweilig wird, hatten wir die Aufgabe, im Team eine nicht-kommerzielle Geschäftsidee zum Thema „Umwelt, Nachhaltigkeit und Integration“ zu entwickeln und in einer Seminararbeit zu präsentieren. Das war insgesamt ein spannendes Projekt, auch wenn es einiges an Zeit in Anspruch genommen hat… :-)

Anschließend ging es dann in der 5. Praxisphase (Februar-Mai 2017) wieder zu Festo – dieses Mal in den Personalbereich. Dort habe ich meine Bachelorarbeit zum Thema Zielvereinbarungen verfasst. So eine Abschlussarbeit umfasst in unserem Studiengang 60-80 Seiten und besteht aus einem Theorieteil (also viel Literaturarbeit) sowie einem Praxisteil, in den Festo-spezifische Fragestellungen und Inhalte einfließen. Nach zweieinhalb Monaten intensivem Lesen und Schreiben ist man dann sehr froh, wenn man sein Werk endlich fertig in der Hand hält :-) An dieser Stelle gibt es auch eine kleine Besonderheit: Anders als bei anderen DHBW-Studiengängen schreibt man bei uns zuerst die Bachelorarbeit und dann erst die Abschlussklausuren an der DHBW. Im Endeffekt macht die Reihenfolge keinen großen Unterschied – ab und an wundert sich nur der ein oder andere, dass bei uns nach der Bachelorarbeit nochmal Klausuren anstehen ;-)

In der 6. Theoriephase hat man schließlich insgesamt fünf – recht umfangreiche – Klausuren in den Fächern Englisch, VWL, Mitarbeiter-/Unternehmensführung sowie den beiden Vertiefungsfächern. Vertiefen kann man zwei von den folgenden Modulen:

  • Marketing
  • Personalwesen
  • Controlling/Rechnungswesen
  • Materialwirtschaft

Diese belegt man ab dem 5. Semester und man kann diejenigen Module wählen, die am besten zu einem passen bzw. bei denen man am meisten Spaß hat. Am Ende der 6. Praxisphase (August-September 2017), in der wir in den verdienten Sommerurlaub gehen durften, stand schließlich noch eine letzte mündliche Abschlussprüfung an. Dort „verteidigt“ man seine Bachelorarbeit, d. h. man stellt die zentralen Ergebnisse seiner Arbeit vor und beantwortet kritische Fragen der drei Prüfer/-innen zur Bachelorarbeit sowie den beiden Vertiefungsfächern. Am Anfang hört sich alles wie eine große Herausforderung an, im Nachhinein ist jedoch alles halb so wild – die Prüfer sind ja schließlich auch nur Menschen :-)

Auf jeden Fall ist es ein super Gefühl, es endlich geschafft zu haben und nun ins Berufsleben starten zu können. In meinem Jahrgang beginnen die meisten direkt in ihrer jeweiligen Übernahmeabteilung bei Festo, andere möchten sich hingegen direkt mit dem Master weiterbilden. Ich bin seit heute in meiner Übernahmeabteilung „Global Product Life-Cycle Processes“, deren Aufgabe es ist, andere Abteilungen im Unternehmen bei der Optimierung verschiedenster Prozesse zu unterstützen. Insgesamt waren die drei Jahre Studium bei Festo eine spannende Zeit, in der ich verschiedene Einblicke in unterschiedlichste Unternehmensbereiche – von der Materialwirtschaft/Disposition, Veranstaltungsmarketing, Didactic bis hin zu Ausbildung und Personalbereich – erhalten durfte. Die ganze Anstrengung hat sich also gelohnt und ich kann versichern, dass sowohl an der Hochschule als auch bei Festo der Spaß nie zu kurz kommt :-)

Liebe Grüße
Eure Lara

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