Der erste Schritt zum Azubi: Schülerpraktikum

Reinschnuppern, ausprobieren und erste berufliche Erfahrungen sammeln. Die Ausbildung in Berkheim und Rohrbach bietet Schülern einwöchige Praktika in kaufmännischen und technischen Berufen. Schnupperpraktika sind der erste Schritt für junge Menschen, sich zu qualifizieren.

Schüler und Unternehmen investieren Engagement, Ressourcen und Zeit. Profitieren können beide. Häufig schaffen Praktika für die Schüler eine nachhaltige Verbindung zum Unternehmen als potenziellem Arbeitgeber. Und das Unternehmen erkennt frühzeitig, ob der junge Mensch ein zukünftiger Mitarbeiter werden könnte.

 

Laura Schiazza, Auszubildende im 1. Lehrjahr als Industriemechanikerin

„Mich haben technische Berufe schon immer interessiert. Deshalb war es logisch, in der 9. Klasse ein Praktikum in diesem Bereich auszuwählen. Auf Festo bin ich über die Pneumatik gekommen. Das Thema wurde bei uns in der 9. Klasse behandelt. Für einen Vortrag hatten wir einen Mitarbeiter von Festo bei uns im Unterricht. Was er über das Unternehmen Festo berichtet hat, war sehr positiv. Anschließend habe ich mich informiert, was Festo für Schülerpraktika bietet. Das Schülerpraktikum „technische Berufswoche“ war genau das Richtige für mich. Fünf Tage lang konnte ich ausprobieren, ob der Beruf des Industriemechanikers das ist, was ich mir vorgestellt habe. Wir haben während des Praktikums ein Produkt hergestellt. Jeder Bearbeitungsschritt wurde zuerst besprochen und ganz genau erklärt, so dass die Umsetzung dann ganz einfach war. Außerdem wollte ich auch das Unternehmen kennenlernen, in dem ich nach der Schule meine Ausbildung mache. Mir ist die Arbeitsatmosphäre und wie die Menschen miteinander umgehen sehr wichtig. Ich war positiv überrascht, wie offen die Ausbilder und die anderen Azubis mit uns Praktikanten waren.“

Laura Schiazza: "Teamarbeit ist für mich sehr wichtig. Nicht alleine dastehen, sondern von Ausbildern und anderen Azubis unterstützt werden."

Laura Schiazza: “Teamarbeit ist für mich sehr wichtig. Nicht alleine dastehen, sondern von Ausbildern und anderen Azubis unterstützt werden.”

Die Erfahrungen von Matthias Raisch, Head of Vocational Mechanical Education, zeigen, dass nur wenige Schüler der Mittelstufe konkrete Vorstellungen davon haben, was sie später einmal machen möchten oder wo sie ein Praktikum absolvieren könnten. „Es ist wichtig, sich frühzeitig zu informieren. Bei Festo bieten wir unterschiedliche Praktikumswochen an. Sie bieten den jungen Menschen die einmalige Chance, den Beruf und das Unternehmen kennenzulernen. So können sie sich nach dem Abschluss besser entscheiden,“ sagt Matthias Raisch.

Ob ein junger Mensch zu Festo passt, hängt nicht nur von seinen Zeugnissen ab. Noch viel wichtiger ist, ob die persönlichen und sozialen Werte stimmen. „Die Persönlichkeit des Bewerbers können wir am besten über ein Praktikum einschätzen“, weiß Matthias Raisch. „Zukünftig wird der Weg zu einem Ausbildungsplatz bei uns immer mehr über Praktika stattfinden. Wir haben zwar noch genügend Bewerber für unsere Ausbildungsplätze, stellen jedoch immer mehr fest, dass den jungen Menschen das fehlt, was wir als unsere Schlüsselfaktoren definieren. Das sind Motivation, Sauberkeit und Ordnung, Einstellung zur Arbeit und Belastbarkeit.“

»Für uns ist das Praktikum eine Chance, herauszufinden, ob der Schüler zu uns passen würde. Mit einer positiven Praktikumsbewertung steigt die Wahrscheinlichkeit auf einen Ausbildungsplatz bei uns.«

»Für uns ist das Praktikum eine Chance, herauszufinden, ob der Schüler zu uns passen würde. Mit einer positiven Praktikumsbewertung steigt die Wahrscheinlichkeit auf einen Ausbildungsplatz bei uns.« Matthias Raisch

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