Einblicke in den Alltag an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

ihr interessiert euch für ein duales Studium und möchtet wissen, was auf euch zukommt?
Dann seid ihr hier genau richtig. In nächster Zeit werdet ihr von uns vier Wirtschaftsingenieuren des Jahrgangs 2017 Einblicke in den Alltag an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und bei Festo bekommen.

Heute bekommt ihr einen Einblick in den Alltag an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart (kurz: DHBW bzw. DH).
Im ersten Semester gibt es gleich zu Beginn eine Einführungsveranstaltung. Dort bekommt ihr Informationen zu allgemeinen Abläufen an der DH. Nach dieser Veranstaltung haben wir uns echt gefragt, ob es die richtige Entscheidung war, ein duales Studium zu machen. Uns wurden Statistiken über Durchfallquote, erforderlicher Lernaufwand pro Woche (lt. Credit Points: 70 Stunden!) und Telefonnummern für psychologische Behandlungen mitgeteilt. Glücklicherweise haben wir uns dadurch nicht lange verunsichern lassen und stattdessen unser Vorhaben durchgezogen. Im Endeffekt, um das schon einmal vorwegzunehmen, waren die Vorlesungen und Prüfungen – mit entsprechendem Lerneinsatz – zwar nicht einfach, aber machbar.

 

Die DHBW hat ihre Gebäude über die gesamte Stuttgarter Innenstadt verteilt. Demzufolge ist die erste Hürde herauszufinden, in welchem Gebäude die Vorlesungen stattfinden. Die meisten Vorlesungen von uns Wirtschaftsingenieuren finden in der Kronenstraße statt. Dort hat jeder Kurs eine Art „Klassenzimmer“, in dem die Vorlesungen stattfinden. Lediglich spezielle Vorlesungen wie Labore, Informatik- und auch CAD-Vorlesungen finden in eigens dafür ausgelegten Räumen statt.

 

An einer „normalen“ Universität kann man sich ja mehr oder weniger aussuchen, welche Vorlesungen man besuchen möchte. Dies ist an der DHBW anders. Für jedes Semester gibt es genau vorgeschriebene Module, die alle Studierenden eines Studiengangs belegen müssen. Die einzelnen Module werden dann zu einem Vorlesungsplan zusammengesetzt.
Prinzipiell kann man sich das wie einen Stundenplan in der Schule vorstellen. Im Gegensatz zur Schule gibt es jedoch keine festen Unterrichtszeiten. Das ist manchmal ziemlich verwirrend. Man muss aufpassen, dass man seinen Wecker auf die richtige Uhrzeit stellt, denn im Unterschied zu einer „normalen“ Universität gibt es für die Vorlesungen an der DHBW eine Anwesenheitspflicht.

 

Ein großer Vorteil der DHBW sind sicherlich die Kurse. Einen Kurs könnt ihr euch wie eine Klasse in der Schule vorstellen. In den einzelnen Kursen sind zwischen 25 und 30 Studierende. Gegenüber den Dozenten und der Verwaltung wird jeder Kurs von einem/-r Kurssprecher/-in vertreten. Die Kurse ermöglichen eine individuellere Behandlung von uns Studierenden und es ist kein Problem, bei Verständnisschwierigkeiten den Dozenten zu fragen. Inwieweit die Antwort des Dozenten weiterhilft, ist ein anderer Punkt. Manchmal hilft es, wenn ein anderer Studierender einem das Thema nochmal in der Pause erklärt. Wenn die Kursgemeinschaft einigermaßen in Ordnung ist, funktioniert das auch ganz gut.

 

In den nächsten Einträgen möchten wir euch schildern, wie die Vorlesungen an der DHBW ablaufen und welche Aufgaben und Projekte wir in den ersten beiden Praxisphasen hatten.

 

Viele Grüße,

Eure Wirtschaftsingenieure des Jahrgangs 2017

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