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Ich bin zurzeit im 2. Lehrjahr zur Industriekauffrau und ich durfte für zwei Wochen nach Portugal zu einem Workcamp. Was genau ein Workcamp ist und was ich dort so alles erlebt habe, werdet Ihr hier erfahren.

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Ein Workcamp geht 2 Wochen und dort sind 10-15 Jugendliche (zwischen 18- und 30 Jahren) aus verschiedenen Ländern die im Ausland zusammenleben und an einem gemeinnützigen Projekt arbeiten.

Bevor meine Reise begann, wusste ich nicht was mich dort alles erwartet. Ich wusste ich werde dort viele verschiedene Leute aus unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen treffen. Doch es war mehr als nur eine Reise. Es war eine Erfahrung die einiges verändert hat.

Es ging am 23.06.2018 für mich los, nach Portugal. Als ich nach einem 3-stündigen Flug in Lissabon angekommen bin musste ich noch eine Stunde mit dem Zug in meine Unterkunft fahren. Dort wurde ich sehr herzlich von den Camp Leitern empfangen und ich habe auch gleich meine Arbeitskleidung bekommen. Nach einem eher ruhigen Tag am Strand sind alle Volunteers in der Unterkunft angekommen. Der zweite Tag startete mit einigen Team-Übungen und einer Stadtrally in dem nahen Ort Cascais. Wir haben dort sehr viel über Portugal gelernt und mussten alles mit Fotos festhalten. Am Abend ging es für uns in ein Restaurant, dort trafen wir viele Leute die unser Projekt unterstützen.

Am 25.06.2018 wurde es dann ernst, der erste Arbeitstag stand an. Wir fuhren um 8:45 Uhr los in den Ort Matos-Cheirinhos, dort wurden wir auch schon von den Architekten und den Mitarbeitern aus der Gemeindeorganisation erwartet. Ein wichtiger Punkt an diesem Tag war, das Besuchen der Grundschule. Dort wurden wir sehr herzlich von einem Chor und einer Tanzgruppe empfangen. Danach ging es los mit dem Arbeiten! Wir waren dort um zwei neue Plätze mit Wäscheleinen, Pergola, Bänken und Grills für die Gemeinde bzw. mit der Gemeinde zu bauen. Wir haben einen Wochenplan erstellt, da war klar wir müssen uns ranhalten und jeden Tag 100% geben. Damit wir am Ende der zwei Wochen unsere Arbeit fertig präsentieren können.

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Die erste Arbeitswoche verging sehr schnell. Wir trafen uns jeden Tag am Arbeitsplatz mit Herrn Antonio aus Cabo Verde, der uns mit dem Zement helfen sollte. Wir haben uns in kleinere Gruppen organisiert, um alle Aufgaben zu bewältigen. Einige arbeiteten mit Mr. Antonio zusammen, um Zement zu machen und die Löcher zu reparieren, die anderen nagelten Stämme zusammen, noch eine Gruppe grub Löcher für die Pergola und die restlichen reparierten Bänke.

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An den nächsten Tagen, wurden die Stämme für die Wäscheleinen und den Grillbereich zusammengenagelt. Die Bänke bekamen eine neue Farbe und wurden fest im Boden verankert. Nun stand die Zwischenbesprechung an, alle Volunteers und die Camp Leiter versammelten sich in unserer Unterkunft und es wurde alles besprochen. Vom Essen über den Bustransfer, es wurde fleißig Feedback gegeben.

Am 30.Juni.2018 war Halbzeit. An diesem Tag haben wir nicht gearbeitet, sondern haben viel verschiedene Sachen erlebt. Wir waren Klettern, haben den Cabo da Roca besucht, das ist der westlichste Punkt des europäischen Kontinents. Danach sind wir noch in die kleine Stadt Sintra gefahren, dort hatten wir Freizeit und jeder konnte die Stadt selbst erkunden. Abends hat die Gruppe beschlossen, dass wir zum Platz Praça do Comerço in Lissabon fahren, denn dort ist die große Fanmeile und wir haben alle zusammen, das Portugal Spiel angeschaut. Auch wenn Portugal nicht gewonnen hat, war es ein unvergessliches Erlebnis.

Den Sonntag danach hatten wir Freizeit und wir waren in Cascais shoppen.

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Am Montag ging es dann wieder weiter mit dem Arbeiten. Die Wäscheleine wurde fertig gestellt und mit der Pergola wurde begonnen. Wir haben Balken vermessen und Löcher gebohrt. Auch diese Woche mussten wir wieder viel Zement herstellen. Als wir nach dem Arbeiten in der Unterkunft waren, hatten wir immer Freizeit und waren deshalb zusammen am gegenüberliegenden Strand. Es war genau das richtige, nach einem anstrengenden Arbeitstag. Nach unserer Entspannten Freizeit, ging es zum Endgespräch, wir haben uns die letzten zwei Wochen durch den Kopf gehen lassen und festgestellt, dass es ein unvergessliches Abenteuer für alle war. In dem wir nicht nur gearbeitet haben, sondern viel Spaß hatten und zu einem sehr guten Team zusammengewachsen sind.

Am Freitag, war es dann soweit, wir haben unsere Arbeit fertig gestellt und konnten das Ergebnis der Gemeinde in Matos-Cheirinhos präsentieren. Wir haben alle zusammen gegessen und unsere Werke betrachtet. Alle waren total begeistert, was wir in diesen zwei Wochen alles auf die Beine gestellt haben. In diesen zwei Wochen haben wir 4 Bänke, 2 Pergola, 2 Wäscheleinen, 2 Grills und 4 Tische gebaut.

 

Den Samstag danach, ging es dann ab nach Hause. Ich war sehr froh, denn zwei Wochen nur Englisch zu reden, ist schon anstrengend. Außerdem war es sehr interessant, Portugal von vielen verschiedenen Seiten zu erleben.

Alles in einem, bin ich froh, diese Erfahrungen dort gemacht zu haben. Es waren Leute dabei, die ich sehr vermissen werde und die ich in Zukunft in Ihren Herkunftsländern besuchen werde.

 

Für mehr Inspirationen aus meinem Workcamp, könnt Ihr hier gerne das diesjährige Video anschauen: https://vimeo.com/279015211

 

Viele Grüße Jule

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