Auslandsaufenthalt in Ungarn

 

Sziasztok,

wir sind Svenja, Philipp und Carina, wir sind zwischen 18 und 24 Jahren alt.
Zurzeit sind wir Azubis im zweiten Lehrjahr (technische Produktdesignerin, Elektroniker und Kauffrau für Büromanagement).
Festo eröffnete uns die Möglichkeit für einen Monat in Ungarn zu arbeiten. Dies nahmen wir natürlich dankend an.
Hier in Budapest arbeiten wir weiterhin ganz normal in einer Abteilung wie in Deutschland auch.
Der einzige Unterschied ist, dass man im Ausland ist und sowohl die eigenen als auch die Sprachkenntnisse der anderen erweitern kann.
Wir waren sehr überrascht wie gut deutsch hier einige Leute können.
Es machte mir große Freude mit den Leuten in Ungarn zusammen zu arbeiten.

An unserem ersten Tag sind wir sehr früh in Stuttgart losgeflogen und wurden dann anschließend direkt nach unserer Ankunft in Budapest vom Taxi abgeholt.
Am ersten Tag wurden wir im Werk herumgeführt und in unseren Abteilungen vorgestellt. Anschließend wurden wir von Ágnes zu unserer Übernachtungsmöglichkeit gefahren, auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp beim Bahnhof, damit Ágnes uns Monatskarten für die Öffentlichen Verkehrsmittel holen konnte.

Am zweiten Tag ging es dann erst richtig los. Hier bekamen wir dann Aufgaben, zugeteilt welche den Aufgaben in unseren deutschen Abteilungen ähnlich sind.
Aber auch neue Aufgaben kamen dazu, zum Beispiel wurde ich häufig um Rat gebeten, wenn es darum ging deutsche Texte zu kontrollieren oder Ratschläge bei deutschen Formulierungen zu erteilen. Mit den Kollegen, welche nicht so gut deutsch konnten hat man meist englisch gesprochen.
Hier durfte ich endlich einmal das Englisch anwenden welches ich so lang in der Schule gelernt habe.

Nun zu einem genaueren Beispiel einer Aufgabe die ich (Carina) in meiner ungarischen Abteilung bekommen habe.
Bei einigen Teilen gib es keine Creo-Zeichnung und kein Creo-Modell. Creo ist ein Zeichenprogramm, dass fast überall im Unternehmen zur Zeichnungs- und Modellerstellung verwendet wird.
Da jedoch noch eine Menge Zeichnungen vorhanden sind welche mit ME10 gezeichnet wurden müssen diese nach und nach in Creo-Zeichnungen umgezeichnet werde.
(Das Arbeiten mit ME10 ist aufwändig, da das Programm schon ein paar Jahre alt ist.)
Damit im Unternehmen komplett auf Creo umgestellt werden kann müssen solch alte Zeichnungen nochmal neu gezeichnet werden.

Aber natürlich bestand mein Leben in Ungarn nicht nur aus Arbeit. Nach Feierabend habe ich dann mit Svenja und Philipp etwas unternommen.
Zum Beispiel sind wir an einem Abend zur Citadella hochgelaufen um einen schönen Blick auf Budapest bei Dunkelheit zu erhaschen.
Auch war das Parlament nicht weit, so haben wir auch dort den ein oder anderen Abend verbracht.
Jedoch war ich auch mit meinen ungarischen Kollegen unterwegs. So haben wir an einem Tag eine Fahrradtour in das nahegelegene Szentendre unternommen.
Auch haben wir eine Schiffstour auf der Donau gemacht.
Das Mitfahren auf dem Schiff ist mit der Monatskarte, welche wir anfangs von Ágnes bekommen haben unter der Woche kostenlos.

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Ich habe die Tage in Budapest sehr genossen und werde bestimmt nochmals nach Ungarn gehen, weil es mir dort sehr gefallen hat.
Falls dies nicht im Rahmen einer Tätigkeit für Festo sein wird so steht Budapest ganz oben auf der Liste meiner zukünftigen Urlaubsziele.

 

Üdvözlettel
Carina Schmidt

 

 

 

 

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