Workcamp Portugal 16.07. bis 27.07.2018 – How forest save people

Hallo zusammen,

ich möchte euch heute von meinem Workcamp in Portugal berichten.

Ich bin gerade im 2. Lehrjahr zur Industriekauffrau und habe von Festo die Möglichkeit erhalten, für zwei Wochen an einem internationalen Workcamp teilzunehmen.

Bei einem Workcamp kommen Jugendliche aus der ganzen Welt zusammen um freiwillig an einem gemeinnützigen Projekt zu arbeiten.

Mein Workcamp war in Guimarães, eine Stadt im Norden von Portugal.

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Am 16.07.2018 startete meine Reise mit meinem ersten Flug von Stuttgart nach Lissabon. Nach einem kurzen Aufenthalt in Lissabon ging es mit dem zweiten Flieger weiter nach Porto, wo ich im Anschluss mit einem Bus nach Braga fuhr. Hier wurde ich von Marianna, eine der beiden Campleiterinnen abgeholt.

Am Bahnhof warteten wir noch auf zwei weitere Teilnehmer aus Serbien und machten uns dann auf den Weg ins Camp. Unser Camp lag auf dem Penha Berg der Stadt Guimarães. Der Penha Berg ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen aber auch Einheimischen, da man von einer Plattform ganz oben einen schönen Ausblick über Guimarães hat. Außerdem gibt es viele Wanderwege, eine Minigolfanlage und ein Pfadfindercamp.

Unser Camp:

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Am ersten Abend hatten wir noch kein Programm und nutzten die Zeit, um uns besser kennenzulernen. Die anderen Teilnehmer kamen aus Russland, Italien, Serbien, Ukraine, Griechenland, Frankreich, Spanien, Mexico, Türkei und Tschechien. Insgesamt waren wir 19 Teilnehmer.

Hier ein Gruppenbild:

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Auch am zweiten Tag konnten wir uns durch verschiedene Teamspiele besser kennenlernen. Am Nachmittag stellten uns die beiden Campleiterinnen Marianna und Sara den Plan für die nächsten Tage vor und wir erhielten einen Rundgang über das Gelände. Außerdem teilten wir uns in Gruppen auf, die für den Abwasch nach dem Essen verantwortlich waren.

Am Mittwoch wurde es dann ernst, denn unser erster Arbeitstag stand an. Da wir so eine große Gruppe waren teilten wir die Arbeit untereinander auf. Die erste Gruppe baute eine Kompoststation aus alten Holzpaletten während die zweite Gruppe Schilder zur Beschriftung eins Gemüsebeets erstellte. Nach dem Mittagessen kamen beide Gruppen zusammen und wir bemalten die Kompoststation.

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Zwischendurch hatten wir noch weitere Programmpunkte wie zum Beispiel eine Führung durch die Firma Etanor, die für die Abfüllung von Getränken zuständig ist oder eine Führung über den Penha Berg.

Nach der Arbeit hatten wir dann Freizeit, die wir jeden Tag unterschiedlich nutzten.

Ein Highlight war ein Surfkurs, an dem wir teilnehmen durften. Zuerst übten wir die Abläufe an Land, bevor es mit den Surflehrern ins Wasser ging. Im Wasser war es jedoch deutlich schwieriger, den richtigen Moment zum Aufstehen zu finden und danach die Balance zu halten. Es war anstrengender wie gedacht, aber wir hatten trotzdem viel Spaß.

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Die Abende verbrachten wir meistens auf dem Campingplatz oder in Guimarães, da es dort viele kleine Bars gibt. An manchen Abenden hatten wir Programm, wie zum Beispiel einen interkulturellen Abend, wo jeder sein Land kurz vorstellte und wir die Süßigkeiten der anderen Länder probieren konnten.

 

 

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Fazit:

Für mich war das Workcamp es eine unvergessliche Erfahrung und ich bin froh diese gemacht zu haben. Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, dass es Probleme mit der Verständigung geben wird, aber schon nach den ersten Tagen war das Englisch sprechen kein Problem mehr.

Ich habe während des Workcamps viele nette Leute kennengelernt und hoffe diese in ihren Ländern besuchen zu können.

Liebe Grüße

Pia Grupp

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