Bergfest – und wie es dazu kam…

Bergfest – und wie es dazu kam


 

Vor drei Wochen fanden die Klausuren zum dritten Semester bei uns Wirtschaftsingenieuren statt. Prüfungstechnisch konnten wir also „Bergfest“ feiern. Das haben wir im Anschluss an die letzte Prüfung dann auch getan;)

 

Es kommt uns so vor, als ob wir erst vor Kurzem mit unserem Studium angefangen hätten. Tatsächlich haben wir nun schon drei Theoriephasen an der DH „überlebt“. In der Zwischenzeit hatten wir die Möglichkeit in den ersten Praxisphasen unser theoretisches Fachwissen anzuwenden und mit weiteren Erfahrungen aus der Praxis zu ergänzen. Hiervon möchten wir euch in diesem Blogeintrag berichten.

Zunächst können wir sagen, dass wir in allen Versetzungsabteilungen, in denen wir bis jetzt waren, sehr gut von den dortigen Kollegen aufgenommen und bei unseren Projekten mit der richtigen Dosis unterstützt wurden. Hierfür schon mal ein großes DANKE an die Abteilungen! (PF-SC, PF-SL, PF-SWBK/PF-SWBS, PF-SWPP)

 

In unserem Fall haben sich die Praxisphasen in sieben Wochen nach der ersten Theoriephase und dann nochmal sieben Wochen nach der zweiten Theoriephase aufgeteilt. In welche Abteilung man kommt, wird meistens während der vorausgehenden Theoriephase mitgeteilt. Wir waren in diesen beiden Praxisphasen in der gleichen Abteilung, was aus meiner Sicht echt gut war, da man sich nicht nochmal neu eingewöhnen musste, sondern schon einen Überblick hatte. Dadurch war es dann leichter, neue Aufgaben zu erledigen und man konnte mehr Verantwortung übernehmen.

 

Ich war in der Abteilung Wertstrom Leistenventile im Bereich der Prozessoptimierung. Das Tolle war, dass zu Beginn meiner ersten Praxisphase gerade ein neues Wertstromoptimierungsprojekt gestartet wurde. So konnte ich von Anfang an bei der Planung und dann in der zweiten Praxisphase bei der Umsetzung dabei sein.

 

Wundert euch nicht, wenn ihr erst mal denkt: „Was mach ich hier eigentlich?!“. Mir fielen am Anfang die ganzen Abkürzungen und Fachbegriffe auch schwer. Aber meine Kollegen waren sehr hilfsbereit, wenn ich sie mit meiner Liste mit Fragen und unbekannten Begriffen gelöchert habe. Also immer schön fragen! So nach und nach bekommt man dann tatsächlich einen Überblick und wird dann viel selbstständiger.

 

Ich durfte zum Beispiel einen Verpackplatz organisieren. Dafür musste ich mit verschiedenen Mitarbeitern Kontakt aufnehmen, wie zum Beispiel dem Schichtverantwortlichen oder dem Montageplaner. Dadurch habe ich unter anderem geklärt, wo der Arbeitsplatz hinkommt, wann die notwendige Maschine repariert wird und wie man kennzeichnet, wo die Logistik die verpackten Teile abholen soll. Es ist gar nicht so leicht immer an alles zu denken, aber es ist echt toll zu sehen, was man mit so wenig Erfahrung alles schaffen kann.

 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich der Lernprozess in der Praxisphase deutlich vom Lernen an der dualen Hochschule unterscheidet. Durch die direkte Anwendung fällt einem das Lernen im Betrieb viel leichter und macht Spaß;)

Deswegen sind wir jetzt alle auch schon gespannt, was wir in dieser Praxisphase alles erleben werden…

 

Viele Grüße

Anna und die anderen WIWs

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