Archiv für die Kategorie ‘Gastbeiträge’

Auslandsaufenthalt Ungarn Teil 2
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Mittwoch, 28. September 2011

Hallo liebe Blogleser/innen,

 

unsere dritte Woche in Ungarn neigt sich dem Ende zu!

Inzwischen funktioniert das Verständigen unter den Kollegen sehr gut, obwohl man teilweiße merkt, dass die Verhaltensformen sich von unseren unterscheiden. Zum Beispiel haben wir uns lange gefragt, warum die meisten Kollegen nur Patrick die Hand geben und Sonja bekommt höchstens ein Hallo. Ein Kollege der sehr gut deutsch kann hat uns die Frage beantwortet. In Ungarn ist es nicht üblich weiblichen Personen die Hand zu geben.

Wir haben aber nicht nur die Verhaltensformen kennengelernt, sondern auch neue Arbeitsumfelder. Zusätzlich zu der Arbeit in der Werkstatt, haben wir drei Tage in einem Labor gearbeitet, um dort verschiedene Festo-Komponente auf ihre Funktion zu überprüfen.

Auch Budapest haben wir inzwischen zum Teil erkundet. Das Parlament, die Markthalle und weitere geschichtlich geprägte Sehenswürdigkeiten haben wir besucht.

 

Hier ein Bild von dem Parlament

Der Countdown läuft…
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Mittwoch, 21. September 2011

Nächste Woche Samstag ist es soweit, die Berufsweltmeisterschaften WorldSkills stehen bevor.

Unser Wettbewerbsmaterial (Werkzeuge, Steuerungen, etc) ist schon auf dem Weg nach London.

Seitdem arbeiten wir im sogenannten Hausmeisterhaus hinter dem Ausbildungszentrum am letzten Feinschliff unserer Arbeitsweise. Es gilt die Montagezeiten bei Wartungs- und Instandsetzungsaufgaben weiter zu verbessern.

Zudem durften wir auch an einem Mentaltraining teilnehmen. Hierbei wurden wir auf den bevorstehenden Stress und die Nervosität vorbereitet. Es war sehr interessant, so etwas einmal mitzumachen. Wir wussten davor nicht wirklich, auf was wir uns dabei einlassen. Im Nachhinein hat es sich sehr gelohnt.

Wir sind sehr gespannt was uns in London erwartet und freuen uns, dass es endlich losgeht.

Viele Grüße

Christian und Tobias

WorldSkills London 2011… es ist bald soweit
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Mittwoch, 21. September 2011

Im Februar diesen Jahres haben wir vom Bundeswettbewerb Mechatronik berichtet.

Tobias Dietrich und Christian Schweizer hatten sich der Herausforderung gestellt und waren erfolgreich.

Als „deutsche Mechatronikmeister“ sind sie nun Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, die nächste Woche zu den Weltmeisterschaften WorldSkills nach London fährt.

  

Neben der Vorbereitung auf ihre Abschlussprüfung und dem Einsatz im Betrieb, gab es für die beiden regelmäßige Trainingseinheiten und sogar ein Trainingslager in Kufstein. Daran haben die Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilgenommen. Es ist schön zu beobachten, mit welcher Begeisterung und Motivation die beiden an der Sache dran sind. Sie haben bei den Vorbereitungen sehr viel zu den Themen Steuerungstechnik, Arbeitsorganisation, Arbeitsplatzgestaltung etc. gelernt.

Ich freue mich sehr, dass die beiden die Chance haben, bei dieser tollen Veranstaltung dabei zu sein.

Es wird sicherlich eine riesige Herausforderung, sich mit der Konkurrenz aus 31 Nationen zu messen.

Wir drücken alle die Daumen und fiebern mit.

 Und es gibt auch noch ein Jubiläum zu feiern:

WorldSkills Germany wird in diesem Jahr 5 Jahre alt.

Dies wurde zum Anlass genommen, alle Teilnehmer und Interessierten an nationalen und internationalen Wettbewerben mit einem Song zu begeistern und motivieren.

Ihren ersten Einsatz hat die WorldSkills Germany Hymne mit unserer Nationalmannschaft London 2011.

Zu finden ist die neue Hymne auf der Homepage von Skillsgermany und bei Youtube

http://www.skillsgermany.de/185__news-detail.htm

http://www.youtube.com/watch?v=eOZhhEFJOSQ

 

Viel Spaß beim Reinhören und Mitsingen!

 Sybille Bohland

 

Dort gibt es alle News und Infos rund um die nationalen und internationalen Berufswettbewerbe.

Ungarn Aufenthalt
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Freitag, 16. September 2011

Hallo liebe Blogleser/innen,

wir (Patrick Goller und Sonja Kiehlmann) sind am Montag nach einem 1,5 stündigen Flug in Budapest (Ungarn) gelandet. Anschließend wurden wir mit einem Taxi direkt zu Festo gefahren. Froh angekommen zu sein, da der Taxifaher nur Vollgas oder seine Bremse kannte, wurden wir herzlich auf gebrochenem Deutsch empfangen.

Nach der Begrüßung wurde uns die neu gebaute Halle, in der wir uns diese Woche aufgehalten, gezeigt. Wir haben einen Einblick in die Arbeit und in das Umfeld erhalten. Ausfällig war, dass in den Hallen mehr Freiraum zwischen den Arbeitsplätzen gab und es dadurch etwas ordnentlicher als bei uns aussieht. Danach wurde uns die Abteilung für diese Woche gezeigt und die Einzelheiten für den folgenden Tag besprochen.

Gespannt auf unsere Wohnung, sind wir dann mit einem Taxi in unsere Wohnung gefahren. Die Wohnung befindet sich mitten in Budapest zwischen unzähligen von Einkaufsmöglichkeiten. Die Häuser in dieser Gegend müssen alle mit einem Chip und oder einem Code geöffnet werden. Die Wohnung ansich ist ziemlich ruhig und den Verhältnissen hier gut eingerichtet.

Die Arbeitswoche war sehr Aufregent, da wir viel neues gelernt haben, was wir in Deutschland nie angewendet oder gesehen haben (aus Sicherheitsgründen). :)
Die Arbeitskollegen in der Werkstatt sind alle sehr freundlich, aber können kaum bis gar kein Deutsch. Aber durch die gute Zeichensprache der Kollegen sind unsere Arbetsaufgaben immer sehr verständlich.

Bis jetzt haben wir erst zwei Kollegen getroffen die fließend Deutsch sprechen. :)

Bis bald und viele Grüße aus Budapest, wünschen euch
Patrick und Sonja

Bundespräsident Christian Wulff bei Festo – Im Gespräch mit Auszubildenden und DH-Studenten
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Freitag, 02. September 2011

Bundespräsident Christian Wulff zu Besuch bei Festo – Im Gespräch mit Auszubildenden und DH-Studenten

Am 24.August war im Stammhaus in Esslingen so richtig was los, denn der Bundespräsident, Christian Wulff, kündigte sich an.

Als Schirmherr des Deutschen Zukunftspreises, den sich Festo 2010 mit dem Bionischen Handling Assistenten sicherte, lernte Herr Wulff das Unternehmen kennen.

Am Ende des Besuchstages wusste der Repräsentant der Bundesrepublik dann ganz genau Bescheid über den Innovationsführer im Markt der Automatisierungstechnik, denn er bekam einen Einblick in viele verschiedene Aspekte und Bereiche des Unternehmens.

Bei Ankunft in der Ruiter Straße wurde Herr Bundespräsident Wulff von unserem Top-Management und einem kleinen Teil der Belegschaft herzlich begrüßt.

Das willkommen heißen aus der Luft übernahm ein Exemplar des Smart Birds, dem eine punktgenaue Landung im Durchgang zwischen Produktionsgebäude und Bau 06 gelang. Voller Tatendrang schnappte sich der Bundespräsident den grauen Vogel, zog sein Jackett aus und verhalf dem neuesten Mitglied der Familie des Bionik Learning Networks mit viel Schwung zu einem sauberen Start.

Im Anschluss daran versammelten wir sieben Azubis und DH-Studenten uns zwei Ebenen über dem mit viel Prominenz gefüllten Vortragsraum  im Bau 06, wo die offizielle Begrüßung des Staatsoberhauptes erfolgte.

Herr Dietl, unser Ausbildungsleiter, betreute uns im Besprechungsraum und nahm uns ein wenig die Nervosität vor der wahrscheinlich einmaligen Begegnung. 

Gegen 15 Uhr war es dann soweit: Frau Negele, die sympathische Assistentin von Herrn Dr. Veit, gab uns das Startzeichen. So nahmen wir unsere Plätze in der morgens eingerichteten Ausbildungsecke ein, solange Herr Wulff einen Einblick in das Forum bekam.

Wenig später zog dann der ganze Tross samt des Präsidenten in unseren Raum ein.

Der Bundespräsident kam sofort auf uns zu und schüttelte kräftig unsere vor Aufregung kalten Hände.

Sarah Besemer und Matthias Bauer, an diesem Tag die beiden auserwählten Vertreter, begannen mit der Vorstellung des DH Studiums und gaben einen Einblick in ihre Bachelorarbeiten.

Danach kam mein Part: Herr Bundespräsident Wulff, der mir direkt gegenüberstand und allein mit seiner Statur und seiner durchdringenden Stimme einen mächtigen Eindruck macht, begann das Gespräch mit mir.

Ich erzählte ihm von meinem Ausbildungsgang, im Besonderen von unserer Arbeit in den international agierenden Abteilungen. Den Film über den Fremdsprachenwettbewerb von meiner Kollegin Ramona und mir schaute er mit Interesse an. Ich erklärte ihm, dass das Einbinden der drei verwendeten Fremdsprachen und die eigenständige Durchführung des Projektes für die tägliche Arbeit einen großen Nutzen haben.

Überrascht war Herr Wulff als er hörte, welche Chancen wir auf Auslandseinsätze während der Ausbildung bekommen. Ich muss gestehen, dass diese paar Minuten, mit all den Presseleuten sowie der gesamten Führungsriege der Firma, sehr anstrengend waren. Man möchte in diesem Moment natürlich keinen Fehler machen, schließlich sind die Fotografen und Journalisten jederzeit schussbereit:)

So war ich froh, als Herr Wulff weiter zur nächsten Station ging.

Irene Manthei, Auszubildende zur technischen Zeichnerin erklärte dem Bundespräsidenten ihre Arbeit am CAD-Programm, mit dem sie computergestützte Zeichnungen, zum Beispiel von Linearantrieben anfertigt.

Als letzte Station gaben Sonja Kiehlmann, Sandro Marucci und Philipp Heinemann einen Einblick in die Ausbildung der Industriemechaniker und Mechatroniker. Die MPS Station der Didactic gab Herrn Wulff eine anschauliche Darstellung der Anwendung von Komponenten der Automatisierungstechnik.

 

 Philipp Heinemann macht eine Lehre zum Mechatroniker und erklärt die Funktionen der Komponenten an der MPS Station, einer modularen Lernfabrik.

 Am Ende der Vorstellung sagte der Bundespräsident, er sei überzeugt, dass Festo mit seiner herausragenden Ausbildung den richtigen Weg gehe. Nach getaner Arbeit war die Erleichterung bei uns wie bei Herrn Dietl über den souveränen Auftritt groß.

 Wir haben es geschafft, dem Bundespräsidenten zu zeigen, dass die Jugend weitaus mehr kann als die medial verbreiteten Klischees von „Koma saufen“, „Sofagammeln“ und Antriebslosigkeit.

Wenig später verließ der Mann, der vom Bundestag beschlossene Gesetze durch seine Unterschrift rechtskräftig werden lässt, das Werksgelände und mit ihm viele Polizisten, Spürhunde, Ärzte, Journalisten, Kameramänner und schwer gepanzerte Autos.

Für uns Lehrlinge und Studenten war es jedenfalls eine super Erfahrung. Wenn wir ein Bild mit dem Staatsoberhaupt im Internet oder in der Zeitung sehen, kommt das auf jeden Fall übers Bett:)

 

Viele Grüße,

 Steffen