Archiv für die Kategorie ‘International’

Unsere Auszubildenden aus Spanien und Portugal – ein erster Rückblick

Freitag, 22. Januar 2016

Vor rund drei Jahren wurde entschieden, dass Festo einen Beitrag gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Portugal leisten möchte und drei Auszubildenden in diesen beiden Ländern die Chance einer Ausbildung bei Festo in Deutschland bekommen sollen.

Im September 2013 haben die drei dann ihre Ausbildung zum Mechatroniker begonnen. Zwischenzeitlich sind sie über zwei Jahre in der Ausbildung. Zeit für einen Rückblick.

So berichtet Joan: „Trotz der Ferne von zu Hause waren es bisher wunderbare Jahre in der Ausbildung. Ich habe jeden Tag, ohne Ausnahme, etwas gelernt. Sowohl beruflich als auch sprachlich. Jetzt, wo ein Ende in Sicht ist bin ich froh, dass ich damals die Entscheidung getroffen habe nach Deutschland zu kommen. Wenn ich jetzt zurückblicke, dann kann ich sehen, wie sich die Person, die ich damals in Spanien war, verändert hat.
Ich bin von diesen fast drei Jahren im Ausland sehr positiv begeistert. Neue Kultur, Sprache… es gibt viel zu lernen und das motiviert mich. Deshalb wäre ich auch bereit, in ein anderes Land zu reisen, bevorzugt im englischsprachigen Bereich.
Eine der größten Herausforderungen bisher war die Schule. Ich wusste von Anfang an, dass ich hier in eine Schule kommen würde, wo alles auf Deutsch sein wird und dass ich mehr als die anderen Auszubildenden lernen müsste, da die schriftliche Sprache nicht mein Schwerpunkt war. Aber ich war bereit, mein Bestes zu geben, um die Chance, die mir Festo gegeben hat, zu nutzen und daraus so viel wie möglich zu lernen.“

Francisco ergänzt: „Über die Ausbildung muss ich sagen, es ist super, so ein Modell zu haben. In Spanien haben wir bis jetzt nur die Berufsschule vom Staat und keine Unterstützung von Unternehmen und keine Verbindung zu Unternehmen. Für mich ist es ein Highlight in verschiedenen Abteilungen zu arbeiten und Berufserfahrung zu sammeln, in denen wir nun eingesetzt sind.
Nach der Ausbildung möchte ich eine technische Weiterbildung machen.
Für mich sind die Herausforderungen hier in Deutschland zu leben und alles hinter mir zu lassen. Zudem möchte ich mein Deutsch verbessern und „a bisle“ schwäbisch lernen, weil in den verschiedenen Abteilungen nicht alle Leute Hochdeutsch sprechen.“

Unsere Auszubildenden sind seit September 2015 im dritten Ausbildungsjahr und werden voraussichtlich im Februar 2017 ihre Ausbildung beenden.

Wir werden berichten…

Viele Grüße

Ihr

Stefan Dietl

Auslandsaufenthalt Ungarn – Skepsis wich Zufriedenheit

Dienstag, 24. November 2015

Hallo liebe Blogleserinnen und Blogleser,

 

letzten Freitag kamen mein Kollege Stefan Luding, Industriemechaniker im dritten Lehrjahr, und ich, Philipp Kurz, Mechatroniker im dritten Lehrjahr, von unserem Aufenthalt in Budapest zurück. In diesem Blogbeitrag berichte ich von meinen Erfahrungen und Erlebnissen.

(more…)

Besuch aus Jinan

Montag, 09. November 2015

18.10.2015 Ankunft der Chinesischen Kollegen aus Jinan

An diesem Samstag klingelte mein Wecker um 3:30, denn ich meldete mich freiwillig um zusammen mit Herrn Dietl, dem Ausbildungsleiter von Festo, vier Kollegen vom Frankfurter Flughafen abzuholen. Der Flieger landete schon um 6:30 und wir wollten um 7:30 da sein. Da ich noch nie beim Frankfurter Flughafen war und mich somit auch nicht wusste wie schnell ich das richtige Parkhaus und den Weg zum Treffpunkt finden würde plante ich zunächst 40 Minuten Reserve ein und startete sogar noch 20 Minuten früher als geplant.

(more…)

Auslandsaufenthalt Italien

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Am 31. August war es soweit. Nach langem Warten und großer Vorfreude machte ich mich Montagmorgens um 11.30 Uhr auf zum Flughafen. Ich war sehr aufgeregt, da ich nicht wie die meisten anderen Azubis in eine Auslandsgesellschaft ging, sondern an einem Pilotprojekt teilnahm. Als erster Jahrgang durften fünf Azubis (2 aus Berkheim, 3 aus Rohrbach) in ein sogenanntes Workcamp. Ein Workcamp ist ein Ort, wo man mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der ganzen Welt zusammen lebt, gemeinsam kocht, seine freie Zeit zusammen verbringt und natürlich gemeinsam arbeitet. Workcamps haben einen sozialen Hintergrund, das bedeutet man säubert beispielsweise Städte oder baut Kindergärten auf, rettet Tiere oder ähnliche Dinge.

Mich verschlug es in ein Workcamp der Organisation Legambiente Monti Possibli, welche Ihren Hauptsitz in Rom hat. Von dort aus koordiniert die Chefin Laura die verschiedensten Camps in Italien. Mein Camp befand sich ca. 40 km außerhalb von Rom, etwas unterhalb eines kleinen Dorfes namens Anticoli Corrado.

(more…)

Letzter Beitrag aus Wien

Mittwoch, 30. September 2015

Servus zusammen,

nun folgt mein letzter Blogbeitrag über meinen Wien-Aufenthalt. Zwei Monate sind schon rum und mir kommt es so vor, als wäre ich zwei Wochen hier gewesen. Ich habe viel erlebt, gesehen und gelernt!

Ein großes Thema hat meinen Horizont erweitert: Industrie 4.0. Zu diesem Thema hatten wir diese Woche eine zweitägige Fachtagung mit hochkarätigen Experten zu diesem Thema. Mein Tipp an euch: Informiert euch über dieses Thema und bleibt auf dem Laufenden. Nicht mehr lange und wir werden diesen weiteren industriellen Schritt miterleben! Hier ein paar Einblicke zur Fachtagung „Industry.Tech15“:  (more…)